Über Christoph Trapp

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Homöopathie und Impfen – eine Studie, die ihren Namen nicht verdient

Eine „Studie“ der OTH Regensburg macht zurzeit die Runde durch Medien, um der Homöopathie eine Mitschuld an der schleppenden Impfkampagne zu geben. Um es vorweg zu nehmen: käme die Studie aus der Homöopathie, wäre sie längst in der Luft zerrissen worden, und zwar zurecht! Weil sie aber in den Mainstream des Homöopathie-bashing passt, wird sie munter genutzt. Daher: wer kritische Studienbetrachtung fordert, wird kritische Studienbetrachtung ernten.

  1. Es wird die Impfbereitschaft von Eltern tituliert, bei sorgfältiger Lektüre stellt man aber fest, dass in der mit n=2014 angegebenen Zahl der auf Stichprobenbasis telefonisch Befragten nur n=461 auf Eltern entfallen, also nur ca. ein Fünftel der insgesamt Befragten .
  2. Die Teilstichprobe der Eltern war wie bereits genannt n=461. Die Auswertung zur „Einstellung zur Homöopathie und Impfbereitschaft von Eltern“ (Tabelle 2) basiert aber nur auf n=375 Eltern. Damit wurden n=86 Eltern ohne Angabe von Gründen aus der Auswertung ausgeschlossen.
  3. Die Frage „Wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus in Deutschland zugelassen wird: Würden Sie sich impfen lassen?“ wird mit seinen 4 Antwortmöglichkeiten von „Sicher nicht“, „eher nein“, „eher ja“ , „Ja sicher“ dem Anspruch der Befragten und potentiellen Impflinge nach umfassender Aufklärung und Risikoabschätzung nicht gerecht. „Eher nicht“ unter der Kategorie Impfverweigerung zu subsumieren ist im Übrigen so lange nicht korrekt, solange Befragte noch gar keine konkreten Daten zur Verfügung haben, mit deren Hilfe sie sich eine sichere und vollständige eigene Meinung bilden könnten.
  4. Die zu beantwortenden Fragen bezüglich Zustimmung zum Impfen sind ausschließlich impfkritisch und haben teilweise verschwörungstheoretische Implikationen. Für ein ausgewogenes Gesamtbild wären womöglich Fragen erforderlich gewesen, die im Gegenzug tatsächlich oder gefühlt das Vertrauen in Pharmaunternehmen, Impfstoffe, Wirksamkeit oder Nebenwirkungen abgefragt hätten
  5. Die Autoren proklamieren einen „signifikanten Zusammenhang zwischen der Haltung zur Homöopathie und der eigenen Impfbereitschaft“. Dabei bleiben konkrete Zahlen oder Prozentangaben, die diese Aussage nachvollziehbar machen würden, im Dunkeln. Eine derartige Intransparenz ist in höchstem Maße unwissenschaftlich.
  6. Die Studie stellt fest, dass die Impfbereitschaft der Eltern mit dem Schulabschluss steigt und bei Befragten mit Hochschulabschluss signifikant höher ist. Die Autoren zitieren außerdem, dass „sich ein gewisses Vertrauen in nicht evidenzbasierte Methoden wie der Homöopathie besonders bei höher gebildeten Eltern zeigt“. Aufgrund der unzureichenden Methodenbeschreibung bleibt aber auch hier unklar, wie die Verteilung der Befragten mit bzw. ohne Hochschulabschluss in der Teilstichprobe „Eltern“ war. Es bleibt zu diskutieren, ob das Ergebnis zur „Einstellung zur Homöopathie und Impfbereitschaft von Eltern“ anders ausfallen würde, wenn ein höherer Anteil von Eltern mit hohem Bildungsabschluss in der Teilstichprobe „Eltern“ vorhanden wäre.
  7. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung war noch kein Corona-Vakzin in der EU zugelassen. Da es somit noch keine Informationen über etwaige Nebenwirkungen von Corona-Vakzinen gab, wurde stellvertretend nach der Einschätzung der Häufigkeit ernster Nebenwirkungen bei Grippeimpfungen gefragt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass für Eltern die potentiellen Nebenwirkungen besondere Bedeutung für ihre Impfentscheidung gegen das Coronavirus haben. Die Studie wurden also zu einem Zeitpunkt durchgeführt, als Antworten überhaupt noch nicht möglich waren.
  8. Die Studie und ihre mediale Rezeption lassen außerdem komplett außer acht, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Antworten völlig anders ausgefallen sein könnten, weil inzwischen Erfahrungen mit den Impfstoffen vorliegen und die Entwicklung der Pandemie bis zur aktuell vierten Welle zum Umdenken geführt haben kann.
  9. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der häufig zitierte Zusammenhang zwischen der Impfbereitschaft von Eltern und ihrer Einstellung zur Homöopathie auf der Aussage von 375 Befragten beruht. Wie repräsentativ eine solche Umfrage sein kann muss jeder selbst entscheiden.

Zusammengefasst: Die Studie ist an vielen Stellen nicht transparent, die Beschreibung der Methodik bleibt vage, und Ergebnisse lassen sich nicht schlüssig nachvollziehen. Derzeit wird die Studie trotz ihrer offensichtlichen Mängel dazu benutzt, Stimmung gegen die Homöopathie zu machen, weil Homöopathie angeblich die Impfkampagne behindere und womöglich sogar an Corona-Toten schuld sei. Das Zitieren dieser Studie dient damit einzig und allein dazu, von zahlreichen Fehlern im öffentlichen Umfeld abzulenken und die Homöopathie zum Sündenbock zu machen.

Dr. med. Ulf Riker, 2. Vorsitzender des DZVhÄ

Kennen Sie den DZVhÄ-Standpunkt Homöopathie und Covid-19?

2021-12-01T20:27:30+01:00

News vom 21. November

▶️ Kügelchen gegen Corona: das Märchen von der homöopathischen Impfung – das Redaktionsnetzwerk Deutschland auf der Sündenbocksuche.

▶️ Was hat die Anthroposophie mit der großen Impfskepsis in Baden-Württemberg zu tun? – SWR 2
▶️ Stoppt endlich die Förderung der Homöopathie!- die Wirtschafts Woche kommentiert.

▶️ Impfskepsis: Sind Anthroposophen mitschuldig? – Dr. Stefan Schmidt-Troschke im ZDF Interview.

 

 

 

 

 

 

 

2021-11-21T19:23:38+01:00

Antibiotika einsparen!

Am 18. November findet alljährlich der Europäische Antibiotikatag statt. Er ist eine europäische Initiative und soll das Bewusstsein für die Bedrohung der öffentlichen Gesundheit durch Antibiotikaresistenzen schärfen und über die umsichtige Anwendung von Antibiotika informieren. Allein in Deutschland erkranken 400.000 bis 600.000 Patienten pro Jahr an Krankenhausinfektionen. Zunehmend werden durch multiresistente Erreger verursachte Infektionen auch ambulant erworben. Infektionen durch resistente Bakterien sind immer schwieriger zu therapieren, für die Betroffenen verlängert sich dadurch die Behandlungsdauer und auch die Risiken von Nebenwirkungen – bis zu 33.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen. Die Hauptursache für die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen sind die unsachgemäße Verordnung und Anwendung von Antibiotika in der klinischen Versorgung sowie Mängel in der Hygiene. Der sachgerechten Verordnung von Antibiotika durch Ärztinnen und Ärzte oder Tierärztinnen und Tierärzte kommt daher eine entscheidende Rolle zu.

Beispiel, wie in einer homöopathisch ausgerichteten Hausarztpraxis der Einsatz von Antibiotika reduziert werden kann

Dr. Annette Schuricht ist Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatzbezeichnung Homöopathie. Sie ist gemeinsam mit einer weiteren homöopathisch therapierenden Allgemeinmedizinerin in Berlin-Zehlendorf niedergelassen. „Ich mache die Erfahrung, dass in einer hausärztlichen Praxis relativ selten Antibiotika zwingend notwendig sind“, sagt Dr. Schuricht. „Es gibt inzwischen genügend Studien, die belegen, dass etwa bei einer Mittelohrentzündung, einer unkomplizierten Blasenentzündung, einer viralen Bronchitis oder Sinusitis zunächst nur symptomatisch behandelt werden kann und erst bei ausbleibender Besserung gegebenenfalls ein Antibiotikum notwendig wird.“ In diesen Fällen ist es natürlich umso besser, wenn man eine Therapie wie die Homöopathie in der Hand hat, mit der nicht nur die Symptome gelindert, sondern mit Hilfe des passenden homöopathischen Mittels die Selbstheilungskräfte des Körpers so angeregt werden, dass das Antibiotikum in den meisten Fällen tatsächlich vermieden wird.

„In unsere auf Homöopathie spezialisierte Arztpraxis kommen häufig Patienten, die auf  konventionelle Medikamente, oft sind es Schmerzmittel, Psychopharmaka oder eben Antibiotika,  sehr empfindlich reagieren und ´jede Nebenwirkung mitnehmen`“, erzählt Annette Schuricht. Oft sprechen gerade diese Patientinnen und Patienten besonders gut auf homöopathische Arzneien an und sie sind dankbar, dass ihnen auf diese Weise geholfen werden kann.

„Natürlich behandle ich eine bakterielle Pneumonie auch mit Antibiotika“, stellt Allgemeinmedizinerin Schuricht fest. Es geht aber auch mal anders, wenn die Umstände es erfordern: Es ist der Fall einer 88-jährigen Patientin, die an einer rechtsseitigen Lungenentzündung erkrankt ist. Die Patientin ist dement, seit Jahren bettlägerig und die Angehörigen haben entschieden, keine lebensverlängernden Maßnahmen und keine Krankenhauseinweisung mehr veranlassen zu wollen. Das Schlucken von Tabletten ist kaum mehr möglich. „Deshalb haben wir ihr Lycopodium C200 in Wasser gelöst gegeben“, berichtet Schuricht von diesem besonderen Fall. Das Ergebnis: Innerhalb von zwei Tagen sank das Fieber, und die Patientin erholte sich vollständig von der Pneumonie.

Dr. med. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) und auch als Hausärztin niedergelassen bestätigt die Erfahrungen von Dr. Schuricht. „Mit Homöopathie lassen sich Medikamente wie z.B. Antibiotika, Schmerzmittel oder Psychopharmaka einsparen und damit auch Nebenwirkungen reduzieren“, sagt Dr. Geiger in ihrem Video-Statement zum Europäischen Antibiotikatag.

Lesen Sie auch den DZVhÄ Standpunkt: Homöopathie und Antibiotika-Resistenzen.

2021-11-17T20:53:18+01:00

DZVhÄ startet Video- und Podcast-Reihe

Der DZVhÄ hat eine Video- und eine Podcast-Reihe begonnen. Mit zunächst je fünf Folgen greift der Verband nun wichtige Themen aus der Homöopathie mit neuen Medien auf. Gestartet wurde mit dem Thema Vielfalt in der Medizin. Sowohl im ersten Podcast als auch im Video erläutern Dr. med. Michaela Geiger und Dr. med. Ulf Riker, Vorstände des DZVhÄ, gemeinsam, warum Pluralismus und Therapiefreiheit wichtige Werte in der Medizin sind – für Ärzt*innen und Patient*innen gleichermaßen. Sie richten sich mit ihren Botschaften primär an Gesundheitspoliker*innen und Journalist*innen. Kernaussagen sind:

  • Gesundheit ist unser höchstes Gut! Homöopathie ist eine bewährte und effektive medikamentöse Therapie, Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
  • Dass Homöopathie wirkt, ist auch durch Ergebnisse der Grundlagen-, der Klinischen- und der Versorgungsforschung belegt.
  • Mit Homöopathie lassen sich Medikamente wie z.B. Antibiotika, Schmerzmittel oder Psychopharmaka einsparen und damit auch Nebenwirkungen reduzieren.
  • Homöopathie ergänzt die Möglichkeiten der konventionellen Medizin. Damit ist Homöopathie wesentlicher Bestandteil einer integrativen Medizi.
  • Es gibt in unserer Zeit genügend Tendenzen der Spaltung, die Politik sollte nicht zulassen, dass gerade im Falle von Krankheit und Leiden Menschen und Methoden wie die Homöopathie ausgegrenzt werden.

Über die Vielfalt in der Medizin – Video

Über die Vielfalt in der Medizin – Podcast

Zwei Video-Statements des DZVhÄ-Vorstands

Ausgekoppelt wurden aus dem ersten Video zwei Statements. Dr. Riker wirbt am 16. November, dem UNESCO-Tag für Toleranz, für mehr Toleranz und Respekt und warnt vor einer weiteren Spaltung der Gesellschaft. Er sagt:

„In einer offenen Gesellschaft sind Toleranz und gegenseitiger Respekt wichtig. Es gibt in unserer Zeit genügend Tendenzen der Spaltung, die Politik sollte nicht zulassen, dass gerade im Falle von Krankheit und Leiden Menschen und Methoden wie die Homöopathie ausgegrenzt werden.“

Dr. Michaela Geiger wirbt in ihrem Statement am europäischen Antibiotika-Tag, der am 18. November statt findet, für einem kritischeren Antibiotika-Umgang. Dr. Geiger:

„Mit Homöopathie lassen sich Medikamente wie z.B. Antibiotika, Schmerzmittel oder Psychopharmaka einsparen und damit auch Nebenwirkungen reduzieren.“

Lesen Sie hier auch den DZVhÄ Standpunkt: Homöopathie und Antibiotika-Resistenzen

2021-11-24T14:16:46+01:00

News vom 16. November

▶️ Homöopathische Hilfe bei postviraler Erschöpfung – das Online -Magazin LifeLine gibt Tipps

▶️ Deutschsprachige Länder haben die meisten Impf-Muffel – wird die Homöopathie zum Sündenbock gemacht? Hier ein Beitrag aus der BILD.
▶️Patienten zumUNESCO-Tag der Toleranz – ein Statement auf dem BPH-Blog.

▶️ Toleranz! – ein DZVhÄ Beitrag zu Tag der Toleranz, inkl. eines Video-Statements.

 

 

 

 

 

 

 

2021-11-16T18:02:09+01:00

Toleranz!

Dr. med. Ulf Riker, 2. Vorsitzender des DZVhÄ, zum internationalen UNESCO-Tag der Toleranz:

In einer offenen Gesellschaft sind Toleranz und gegenseitiger Respekt wichtig. Es gibt in unserer Zeit genügend Tendenzen der Spaltung, die Politik sollte nicht zulassen, dass gerade im Falle von Krankheit und Leiden Menschen und Methoden wie die Homöopathie ausgegrenzt werden.

  • Gegner der Homöopathie geben vor, Patientinnen und Patienten vor den Globuli schützen zu wollen. Sie klären nicht nur darüber auf, wie sie selbst die Sache sehen, sondern verlangen umgehend, dass auch die Medien und die Politik sich ihrer Sicht anschließen. Sie ersetzen den sachlichen Austausch durch Polemik und Manipulation.
  • Wäre Homöopathie umweltschädlich oder gesundheitsgefährdend, dann könnte man sich ihrer Warnung anschließen. Aber beides ist nicht der Fall: weder ist Homöopathie gefährlicher als „Schulmedizin“, noch sind Homöopathie-Nutzer fortschrittsfeindlich. Und sollten homöopathische Globuli im Müll oder Abfluss landen, dann resultiert auch keine Gefahr für die Umwelt.
  • Homöopathie-Anwender sind in den Augen ihrer Gegner bestenfalls „gläubig“, in keinem Fall aber ernst zu nehmen, weil sie den Boden der Wissenschaft zu verlassen und einem ausschließlich materialistisch orientierten Weltbild den Rücken zu kehren scheinen. Aber auch das stimmt nicht: es handelt sich lediglich um die freie Wahl einer Therapie, ihr gutes Recht.
  • Die freie Wahl der Therapie ist flankiert von zahlreichen Möglichkeiten der Information, als deren beste das offene Gespräch zwischen Patient und Therapeut gelten kann. Hier trifft die Selbstbestimmtheit des Individuums auf Ausbildung, Erfahrung und Verantwortung des begleitenden Arztes oder fachlich qualifizierten Therapeuten. Optimalere Voraussetzungen für Compliance und Therapiesicherheit gibt es nicht!
  • Den aktuellen Kampf gegen Homöopathie führen selbsternannte Experten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, viele ohne medizinische Ausbildung und die allermeisten ohne homöopathische Zusatz-Qualifikation. Es ist, als würden Farbenblinde über Farbe sprechen. Respekt vor Individuen und ihrer persönlichen Erfahrung: Fehlanzeige! Respekt vor der akademischen Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten mit anerkannter Zusatzbezeichnung: Fehlanzeige!
  • Ohne Homöopathie werden die Wünsche der Patienten nach einer sanften und ganzheitlichen Therapieform bleiben, sie werden Alternativen suchen und finden. Sollten sich diese Alternativen dann als weniger sicher herausstellen, dann tragen die Kritiker der Homöopathie und eines Pluralismus in der Medizin die Hauptverantwortung dafür. Auch diesen Aspekt sollten Medien und Politiker ernsthaft hinterfragen, bevor sie sich allzu geschmeidig der Kampagne von Skeptikern anschließen.
  • Die Kampagne gegen Homöopathie trägt auch destruktive Züge: sie negiert gebetsmühlenartig Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und hat zum Ziel, aufgeklärten Patientinnen und Patienten eine erfolgversprechende Behandlungsoption vorzuenthalten, ohne im Gegenzug geeigneten Ersatz anzubieten. Homöopathie hat ebenso ihre Grenzen wie auch die „Schulmedizin“, letztere ist aber für kranke Menschen kein Ersatz, wenn sie bereits die Grenzen „Standart-Therapie“ am eigenen Leib erlebt und erfahren haben.
  • Homöopathie-bashing ist ziemlich risikolos: man kann sich hinter hehren Motiven wie Patientenschutz, Aufklärung oder Wissenschaftlichkeit verstecken und ist für die Folgen nicht verantwortlich. Zum Beispiel, wenn Patientinnen und Patienten bei Quacksalbern ohne Ausbildung oder selbsternannten Heilern landen und dann tatsächlich ohne adäquate Behandlung in Gefahr geraten.

Kann man allen Ernstes Bürgerinnen und Bürger eines Landes absprechen, bei Therapieentscheidungen mit zu bestimmen, in dem man ihnen entsprechende Wahlmöglichkeiten nimmt? Zur Klarstellung: Die freie Therapiewahl ist ein Recht in einer offenen Gesellschaft. Im Gegensatz dazu trägt die Anti-Homöopathie-Kampagne fundamentalistische Züge: Sie ist an den quasi-ideologischen Grundsätzen eines materialistischen Weltbildes orientiert und lässt keinen Platz für Toleranz und Austausch. Insofern ist die Kampagne auch antidemokratisch.

Autor: Dr. med. Ulf Riker ist Internist mit den Zusatzbezeichnungen Homöopathie und Naturheilverfahren, niedergelassen in München

2021-12-02T13:01:57+01:00

News vom 12. November

▶️ Andreas Rickli verabreicht homöopathische Mittel via Melkroboter – ein Portrait in der Bauern Zeitung.

▶️ Warum Ärzte Homöopathie verschreiben – ein SPIEGEL Podcast (Paywall), u.a. mit dem Berliner Arzt Frank Kirstein.
▶️ Gesundheit- und Wellness: Trends in 2021 – die Homöopathie bleibt sehr beliebt, bestätigt FÜR SIE.
 

 

 

 

 

 

 

2021-11-12T10:12:33+01:00

News vom 31. Oktober

▶️ Prof. Eckhart G. Hahn zur Integrativen Medizin – ein hintergründiges Interview auf dem DZVhÄ-Blog.

▶️ Wirkung von Globuli? Darum geht es im Homöopathie-Streit – ein etwas flacher Beitrag von FOCUS.
▶️ Mit Globuli das Immunsystem stärken und akute Infekte ausbremsen – Interview mit Dr. Michaela Geiger in der FREUNDIN.
▶️ Erkältung im Anmarsch? Expertin erklärt: Wie Globuli jetzt unterstützen können – die BUNTE klärt auf.
 

 

 

 

 

 

 

2021-10-31T10:23:48+01:00

News vom 26. Oktober

▶️Diskussion: Sollen Kassen Homöopathika zahlen? – der österreichische KURIER berichtet.

▶️Warum muss ich manche Leistungen selber bezahlen? – die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erstattet Homöopathie nicht.
 

 

 

 

 

 

 

2021-10-26T08:57:28+02:00

News vom 21. Oktober

▶️ Was hat die Anthroposophie mit der großen Impfskepsis in Baden-Württemberg zu tun? – und auch die Homöopathie spielt eine Rolle in dem SWR 2 Beitrag.

▶️ Nicht jeder Patient mag die alternative Medizin, aber will die Wahl haben: Klare Absage – Berichte in der SZ, warum Ärzt*innen in Erding homöopathisch tätig sind.
 

 

 

 

 

 

 

2021-10-21T19:51:17+02:00
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