Über Esther Schwarz

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AHZ 5/2022 Hochsensibilität

Thema: Hochsensibilität

Aus dem Editorial von Ulrich Koch:

Niemals in der Geschichte der Menschheit waren wir so vielen und intensiven Reizen aus unserer unmittelbaren Umwelt ausgesetzt. Umgebungsereignisse, soziale Interaktionen, Medienimpulse und ständige Erreichbarkeit konkurrieren im Akkord um die Synapsen.

Fast scheint es, als ob der Sensation Seeker, der von einem Gipfel der Reizüberflutung zum nächsten eilt, um seine Transmitterausschüttungen im Belohnungssystem auf ausreichend hohem Level zu halten, zum neuen Kulturideal geworden wäre.

Doch diese Reizintensität lässt auch die Menschen, die besonders sensitiv bereits auf subtile Reize reagieren und die schnell zur Überreizung tendieren, sichtbar werden: die Hochsensiblen. Für sie ist die Welt zu laut, zu grell, zu intensiv. Sie ziehen sich deshalb gerne zurück, mögen die Stille und fühlen sich umso wohler, je weniger Einflüssen sie gerade ausgesetzt sind. […]

Viel Spaß bei der Lektüre dieser AHZ-Ausgabe.

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2022-09-23T10:01:48+02:00

Podcast: Präsident Bundesapothekerkammer zur Patientensicherheit

Der Internationale Tag der Patientensicherheit am 17. September ist ein Aktionstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Er steht unter dem Motto Medikamente ohne Schaden. Wir haben zu unserem vierten DZVhÄ-Podcast den Präsidenten der Bundesapothekerkammer eingeladen, Herrn Thomas Benkert, und fragen ihn, welche Rolle die Beratung in der Apotheke für die Patientensicherheit spielt. Und wir sprechen mit Dr. Ulf Riker, Internist und Vorstandsmitglied im DZVhÄ, über Patientensicherheit im Miteinander von konventioneller und homöopathischer Medizin.

Dr. Ulf Riker, Internist:

„Es ist unsere Aufgabe als homöopathisch tätige Ärztinnen und Ärzte, die Patient:innen dort abzuholen, wo sie als kranke Menschen stehen. Wir müssen ihre Befunde kennen, aber auch ihr subjektives Befinden, ihre Ängste und ihre Wünsche wahrnehmen, ernstnehmen und darauf eingehen. Das kann bedeuten, dass ich einem Patienten sage: Ja, ich kann Ihnen in der konkreten Krankheitssituation eine homöopathische Begleitung anbieten. Oder ich muss sagen: Nein, ich denke, Sie sollten zunächst auf konventionelle Medizin setzen, damit Komplikationen oder irreversible Gewebe- oder Organschäden vermieden werden.“

Thomas Benkert, Apotheker:

„Wir müssen in der Beratung in der Apotheke zunächst abklären, ob der Kunde mit den Beschwerden, für die er die homöopathische Arznei kauft, bereits in einer ärztlichen Behandlung ist. Wir fragen auch, ob regelmäßig Medikamente genommen werden und wenn ja, welche. Es wäre natürlich ein Eklat, wenn dieser Kunde ein Bluthochdruckmittel absetzen würde, um es durch ein homöopathisches zu ersetzen. Aber: Homöopathische Arzneien haben ihre Berechtigung und sie gehören als Arzneimittel in die Apotheke. Es bedarf der fachlichen Beratung durch Apotheker:innen im Sinne der Patientensicherheit.

Diese DZVhÄ-Podcasts sind bisher erschienen

  • Die Integrative Medizin – Dr. med. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende des DZVhÄ im Gespräch mit Robert Schmidt, Chefarzt des Münchner Krankenhauses für Naturheilweisen über die Integrative Medizin in Praxis und Klinik.

  • Über die Vielfalt in der Medizin – Dr. med. Michaela Geiger und Dr. med. Ulf Riker, Vorstände des DZVhÄ, berichten u.a. an Beispielen aus der eigenen Praxis, warum Pluralismus und Therapiefreiheit wichtige Werte in der Medizin sind.

  • Die Anamnese in der Homöopathie – Dr. med. Michaela Geiger und Dr. med. Alexandra Schulze-Rohr, Vorstände des DZVhÄ, sprechen darüber, wie sich in der Homöopathie das diagnostische Gespräch mit der klinischen Diagnostik zu einer Medizin verbindet.
2022-09-14T19:50:19+02:00

Podcast: Das Gespräch in der Homöopathie

Steht in der Homöopathie das Gespräch im Vordergrund? Ist Homöopathie sprechende Medizin? Und werden die Patient:innen davon gesund?

Im dritten DZVhÄ-Podcast sprechen Dr. med. Michaela Geiger (1. Vorsitzende DZVhÄ), Hausärztin/ Notfallmedizinerin, und Dr. med. Alexandra Schulze-Rohr (DZVhÄ Vorstand Weiterbildung), Allgemeinmedizinerin, über die Anamnese in der Homöopathie.

Die Ärztinnen räumen mit Vorurteilen über die Fallaufnahme in der Homöopathie auf und erklären, wie in der Homöopathie das diagnostische Gespräch mit der klinischen Diagnostik verbunden werden.

Diese DZVhÄ-Podcasts sind bisher erschienen

  • Die Integrative Medizin – Dr. med. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende des DZVhÄ im Gespräch mit Robert Schmidt, Chefarzt des Münchner Krankenhauses für Naturheilweisen über die Integrative Medizin in Praxis und Klinik.

  • Über die Vielfalt in der Medizin – Dr. med. Michaela Geiger und Dr. med. Ulf Riker, Vorstände des DZVhÄ, berichten u.a. an Beispielen aus der eigenen Praxis, warum Pluralismus und Therapiefreiheit wichtige Werte in der Medizin sind.

 

2022-09-12T16:07:24+02:00

AHZ 4/2022 Folgen von Impfungen

Thema: Folgen von Impfungen

Aus dem Editorial von Bernhard Zauner:
Diese Ausgabe widmet sich zum großen Teil dem Thema der Corona-Schutzimpfung. Inzwischen ist die allgemeine Lage etwas
ruhiger geworden, in der Zeit der Planung dieser Ausgabe wurde in Österreich eine allgemeine Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 beschlossen und in Deutschland intensiv diskutiert. Gerade in den deutschsprachigen Ländern wurden „die Homöopathen“ zumindest mitverantwortlich für die geringe Impfquote gemacht.

Grundsätzlich darf und soll sich jeder Arzt seine eigene Meinung zu Themen der Medizin, inklusive der Impfungen bilden und diese vertreten, auch eine kritische Haltung soll akzeptiert werden.
Die Homöopathie ist primär eine Therapierichtung zur Behandlung kranker Menschen, „Impfen“ jedoch seit Hahnemann ein intensiv diskutiertes Thema unter Homöopathen, wahrscheinlich mehr als bei anderen komplementärmedizinischen Methoden. […]

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2022-08-15T09:14:03+02:00

AHZ 3/2022 Sepia officinalis

Thema: Sepia officinalis

Aus dem Editorial von Christian Lucae:
In Hahnemanns Arzneimittellehre sind rund 120 Arzneien enthalten, darunter vorwiegend Pflanzen und chemische Substanzen. Nur ganz wenige Arzneimittel stammen aus tierischen Quellen, darunter Ambra grisea, Carbo animalis, Calcium carbonicum, Cantharis vesicatoria, Moschus, Spongia tosta, außerdem Sepia officinalis (vgl.Hahnemann: Gesamte Arzneimittellehre, 2007).

Wie hat Hahnemann seine Arzneimittellehre entwickelt und die vielen unterschiedlichen Arzneistoffe ausgewählt? Es hat nicht den Anschein, dass er bei der Auswahl der Substanzen einen konkreten Plan verfolgt oder irgendeine rationale Systematik zugrunde gelegt hätte. […]

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2022-06-29T07:28:46+02:00

AHZ 2/2022 Männermedizin

Thema: Männermedizin

Aus dem Editorial von Daniela Albrecht:
Vermutlich lag es auf der Hand, dass es bei dieser Thematik schwierig werden könnte, Autoren zu finden: Männermedizin. In der langjährigen Geschichte der AHZ ließ sich keine Ausgabe hierzu aufspüren. Jackpot, dachte ich, was für ein wichtiges Thema und wie weit gefächert, da sollten sich doch mindestens 2 oder 3 Hefte füllen lassen. Aber weit gefehlt.

Natürlich können Sie einwenden, dass die Fallauswahl auch geringer ist, da Männer seltener eine homöopathische Behandlung in Anspruch nehmen – und dann nicht zwingend bei urologischen Problemen. Aber haben wir nicht alle urologische Fälle, die es wert sind, veröffentlicht zu werden? Offensichtlich eher nicht. […]

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2022-06-28T16:06:14+02:00

AHZ 1/2022 Varia

Thema: Varia

Aus dem Editorial von Christian Lucae:
Die vergangenen beiden Jahre waren durch die nicht enden wollende Coronapandemie samt der damit verbundenen vielfältigen Einschränkungen für alle Bevölkerungsteile sehr belastend. Die mediale Berichterstattung zur Gesundheitspolitik hat ein einziges Virus und dessen Auswirkungen so lange durch ein Brennglas betrachtet, bis unser kollektives Bewusstsein alles andere nur mehr als nachrangig einsortieren konnte. Im Zuge der Fokussierung auf dieses Thema scheint die Polarisierung in vielen Gesundheitsfragen größer zu werden. […]

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2022-06-29T07:30:47+02:00

AHZ 6/2021 Depressionen

Thema: Depressionen

Aus dem Editorial von Ulrich Koch:
Im Laufe des vergangenen Jahres ist der Druck in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens immer weiter angestiegen. Der Druck stieg für unsere politischen Entscheidungsträger, angesichts einer nicht immer klaren und von der Entwicklung her eindeutigen pandemischen Situation die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, und sie haben ihn in bester Absicht schnell nach unten weitergereicht. Der Druck stieg für viele Kleinunternehmer, den Einzelhandel und die körpernahen Dienstleistungen, wirtschaftlich zu überleben, und nicht zuletzt steigt der Druck auf die Menschen, die […]

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2022-06-29T07:32:26+02:00

Dr. Michaela Geiger im Gespräch mit der freundin

Die Frauenzeitschrift freundin interviewte die 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) Dr. Michaela Geiger. In dem Gespräch mit der Journalistin Sabine Knapp erklärte Geiger, wie sich das Abwehrsystem boosten lässt und welche Rolle dabei Homöopathie spielt.

Michaela Geiger – sie ist als Hausärztin tätig – stärkt ihre Abwehrkräfte mit viel Bewegung sowie einer fleischarmen Ernährung und einer warmen frisch zubereiteten Mahlzeit am Abend. Spitzwegerichsaft und Tee, z.B. aus der Holunderblüte oder angereichert mit Zitrone, Ingwer oder Sanddornsaft regen die Abwehr an.  Auch nach einem Infekt tragen gedünstetes Gemüse sowie hochwertige Säfte zur Kräftigung des Körpers bei.


Bewährte homöopathische Arzneien sind laut Geiger zum Beispiel Silicea bei kalten Extremitäten oder Frösteln sowie Phosporus bei Atemwegsinfekten und Arsenicum album bei allgemeinem körperlichem Schwächezustand. Wenn statt einer Besserung, der Patient hohes Fieber bekommt oder nicht ausreichend trinkt, dann muss der Infekt vom Arzt behandelt werden, bekräftigt Geiger.

„Die Gesundheit lässt sich am allerbesten mit einem Konstitutionsarzneimittel unterstützen. Das ist ein homöopathisches Mittel, das die individuellen Anlagen eines Menschen ausbalanciert.“
Dr. Michaela Geiger (freundin, 23/2021)

Die Fragen der freundin-Journalistin „Kann Homöopathie tatsächlich Erkältungen abwehren?“, „Wie wirken Globuli auf das Immunsystem“, „Gibt es Globuli, die akute Infekt noch ausbremsen können?“ beantwortete Geiger präzise und anschaulich für alle Leserinnen der freundin (Print-Ausgabe 23/2021).


Lesen Sie hier kostenlos das gekürzte Interview online.

2022-07-14T16:48:25+02:00

Editorial / Nov. 2021

Liebe Mitglieder des DZVhÄ,  liebe Leserinnen und Leser,

in der Novelle der Musterweiterbildungsordnung (WBO) im Jahr 2003 beschloss die Delegiertenversammlung des Deutschen Ärztetages eine Kürzung aller Zusatzbezeichnungen, im Falle der Homöopathie von 300 auf 100 Stunden Fallseminar und von sechs auf vier Kurse. Da diese  – auf möglichst ein Jahr – verkürzte Ausbildung gerade im Hinblick auf die Behandlung und Beurteilung chronischer Fallverläufe als zu kurz angesehen wurde, entschloss sich der DZVhÄ eine eigene Qualifikation einzuführen, das Homöopathie-Diplom des DZVhÄ. Dieses umfasste die vormals durch die Zusatzbezeichnung vorgegebene Ausbildungszeit  – also 300 Stunden Fallseminar plus die A-F-Kurse, sowie, als Novum, eine Fortbildungsverpflichtung. Damit ging die Qualifikation über die der neuen Zusatzbezeichnung deutlich hinaus, garantierte aber eine fundierte und umfassende Ausbildung.

War das politisch klug? Sicher ist das Diplom von den Ärztekammern als Konkurrenz erlebt worden. Ein Kammerpräsident sagte mir einmal, er sei „unglücklich, dass die Qualifikation der Kammer nicht die maximale Qualifikation sei, gerade gegenüber den Krankenkassen“. Und man muss auch fürchten, dass seit 2003 viele Kolleg*innen wohl ihr Diplom, nicht aber die Zusatzbezeichnung gemacht haben, obwohl das für unsere politische Präsenz in den Ärztekammern wichtig gewesen wäre.

Andererseits: in all den Landesverbänden, deren Landesärztekammern jetzt die Zusatzbezeichnung gestrichen haben, ist das Diplom die einzig mögliche Qualifikation für den ärztlichen Nachwuchs und damit auch die einzige Möglichkeit, sich gegenüber Kostenträgern – gesetzlichen Krankenkassen, wie PKVen – als kompetente Behandler*innen zu präsentieren.

Das Diplom rettet uns jetzt durch dieses Tal und wir sollten alles daran setzen, unseren Nachwuchs für die Homöopathie zu begeistern, ihn bestmöglich auszubilden und dies auch zu zertifizieren. Gleichwohl wünsche mir für die ärztliche Homöopathie eine Qualifikation der Ärztekammern – ich finde, die Methode als auch die Homöopathie praktizierenden Kolleginnen und Kollegen habe dies auch verdient.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Dr. med. Alexandra Schulze-Rohr

 

2021-11-16T17:18:30+01:00
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