8 8 Dezember

News vom 8. Dezember

▶️ Pferd mit Homöopathie statt Schulmedizin behandelt: Tierarzt verurteilt – berichtet das Schweizer Medium 20 Minuten.

▶️ Homöopathie: Echinacea, Natürlicher Weg der Erkältungsbekämpfung – das Onlinie-magazin NAU.CH stellt vor.

▶️ Weiterbildung der Berliner Ärztekammer: Homöopathie aus dem Angebot gestrichen – der Tagesspiegel berichtet.

▶️ Antibiotika-freie Zone – Portraits eines Milchbetriebs im landwirtschaftlichen Elite-Magazins.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 5 Dezember

AHZ 6/2022 Symptomenlexikon

Thema: Symptomenlexikon

Aus dem Editorial von Daniela Albrecht:

Aus dem Blickwinkel der Generation, die mit dem Computer aufgewachsen ist, keine Erinnerung mehr an eine Zeit ohne mobile Telefone hat und sich nicht vorstellen kann, wie es ohne das Internet überhaupt möglich war, z. B. an das Kinoprogramm, an Öffnungszeiten oder an einen Urlaub zu kommen, wirkt die Homöopathie vermutlich etwas angestaubt und ein wenig aus der Zeit gefallen.

Gebetsmühlenartige Berufung auf Hahnemann und Festhalten an alten Lehrmethoden verbessern dies nicht, vielmehr ist die Fokussierung auf die einzigartigen Vorteile der Homöopathie wie die vorurteilsfreie Anamnese, die Wahrnehmung der Unterschiede in jeder Erkrankung und jedem Patienten wichtig.

In der Homöopathie findet keine Nivellierung statt, um die Symptome passend zu einem Krankheitstitel zu machen; Patienten können behandelt werden, auch wenn unsere Diagnostik bei Erkrankungen lückenhaft ist, wie wir bei Long und Post Covid oft leidvoll erfahren. […]

Viel Spaß bei der Lektüre dieser AHZ-Ausgabe.

29 29 November

BVerfG: Homöopathische Arzneimittel sind unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt

Berlin, 29. November 2022. In einem kürzlich veröffentlichten Urteil kommt das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in seiner Begründung zu dem Schluss, dass homöopathische Arzneimittel vollkommen unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt seien. Laut höchst richterlicher Feststellung gilt das für sämtliche Verdünnungsstufen – also für Tief- und Hochpotenzen gleichermaßen. Das Gericht folgte den Aussagen der hinzugezogenen Sachverständigen.

Damit wird nicht nur ein Hauptargument der Homöopathie-Gegner entkräftet, sondern außerdem endlich die Umsetzung der EU Bio-Verordnung – der gesetzlichen Grundlage für die homöopathische Therapie von Nutztieren in Bio-Betrieben – ein großes Stück voran gebracht. Diese sieht die bevorzugte Behandlung der Nutztiere mit Homöopathie und Phytotherapie vor. Im Sinne des „One Health“ Gedankens der WHO ist das besonders wichtig.

Hintergrund dieses Urteils war die Klage zweier Tierhomöopathinnen, die sich gegen den „Tierarztvorbehalt“ in dem seit  Januar 2022 gültigen Tierarzneimittelgesetz (TAMG) wehrten und darin eine Einschränkung ihrer Berufsfreiheit sahen.

Weitere Informationen lesen Sie hier.

27 27 November

News vom 27. November

▶️ „Herr Lauterbach ist eher im Elfenbeinturm als in der echten Praxis angekommen“ – ein WirtschaftsWoche Podcast mit dem Techniker Krankenkassen Chef, auch über Homöopathie.

▶️ Homöopathie und Traditionelle Medizin – Wer heilt, behält Recht!- ein Beitrag über United to heal in tkp.

▶️ Hajo Fritschi fragt: Mai Thi beim Schummeln erwischt? – ein neues Fritschi Video auf dem BPH-Blog vorgestellt.

▶️ Wissenschaft: Homöopathie ist Therapie-Option bei der Behandlung von ADHS – eine aktuelle Studie auf dem DZVhÄ-Blog vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23 23 November

News vom 23. November

▶️ Homöopathische Hausapotheke: Alltagsbeschwerden bei Kindern lindern – zusammengestellt von der Zeitschrift Leben & Erziehen.

▶️ »Kein Widerspruch«: Reutlinger Arzt ist Allgemeinmediziner und Homöopath – der Reutlinger General Anzeiger berichtet.

▶️ DZVhÄ Kongress 2023: Call for Abstracts – wie Sie mit Ihrem Thema teilnehmen können, erfahren Sie auf der Kongress-Seite.

▶️ Wissenschaft: Homöopathie ist Therapie-Option bei der Behandlung von ADHS – auf dem DZVhÄ-Blog wird eine aktuelle Studie vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21 21 November

Wissenschaft: Homöopathie ist Therapie-Option bei der Behandlung von ADHS

Berlin, 21. November 2022. Die Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist mit konventionellen Mitteln häufig nicht zufriedenstellend – der Behandlungsdruck nimmt jedoch zu. Laut AOK Westfalen-Lippe stiegen die Veordnungen von ADHS-Medikamenten vor allem bei jungen Erwachsenen rapide: 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 22,1 Prozent und sogar um 39,8 Prozent gegenüber 2017. Es zeigt sich also deutlich, dass zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten benötigt werden. Dr. Katharina Gärtner, Dr. Michael Teut und Prof. Harald Walch untersuchten, ob eine individualisierte homöopathische Behandlung bei Kindern mit ADHS im Vergleich zu Placebo oder der üblichen Behandlung wirksam ist. Mitte Juni 2022 erschien ihre Studie „Is homeopathy effective for attention deficit and hyperactivity disorder? A meta-analysis“ in Pediatric Research.

Es wurden sechs Studien ausgewertet. Bis auf eine waren alle randomisiert und wiesen ein geringes bis mäßiges Verzerrungsrisiko auf; zwei wurden gegen eine Standardbehandlung kontrolliert und vier waren placebokontrolliert und doppelblind. Die Meta-Analyse ergab eine signifikante Effektgröße über alle Studien hinweg von Hedges g = 0,542 (95% CI 0,311-0,772; z = 4,61; p < 0,001) gegen jede Kontrolle und von g = 0,605 (95% CI 0,05-1,16; z = 2,16, p = 0,03) gegen Placebo (n = 4). Die Effektschätzungen beruhen auf Studien mit einer durchschnittlichen Stichprobengröße von 52 Teilnehmern.

Fazit der Wissenschaftler

Die individualisierte Homöopathie zeigt eine klinisch relevante und statistisch robuste Wirkung bei der Behandlung von ADHS.

17 17 November

News vom 17. November

▶️ Tierheilpraktikerinnen mit Verfassungsbeschwerde gegen Homöopathie-Regelung erfolgreich – Deutschlandfunk berichtet.

▶️ Tierarztvorbehalt für die Anwendung nicht verschreibungspflichtiger Humanhomöopathika bei Tieren ist verfassungswidrig – Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts.

▶️ Detmolder Tierheilpraktikerin hat mit Verfassungsbeschwerde Erfolg – die Neue Westfälische hat Ricarda Dill besucht.

▶️ Praxis und Wissenschaft zeigen: Homöopathie kann Antibiotika Einsatz reduzieren – DZVhÄ Blog-Beitrag zu Antibiotika-Tag (18.11.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16 16 November

Praxis und Wissenschaft zeigen: Homöopathie kann Antibiotika Einsatz reduzieren

Berlin, 17. November 2022. Alljährlich macht die Europäische Union mit dem Antibiotika-Tag am 18. November auf die wachsende Gefahr von Antiobiotika-Resistenzen aufmerksam. „Es liegt vor allem in der Verantwortung von uns Ärztinnen und Ärzten, bewusst mit diesen hochwirksamen Arzneien umzugehen, damit ihre Wirksameit erhalten bleibt“, sagt Hausärztin und Notfallmedizinerin Dr. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Homöopathische tätige Ärztinnen und Ärzte haben neben dem Wissen der konventionellen Medizin eine weitere Therapiemethode erlernt und können so in vielen Situationen auf ein Antibiotikum verzichten. Exemplarisch berichten einige Ärztinnen und Ärzte, wie sie in der Versorgung mit Antibiotika umgehen:

  • Dr. Annette Schuricht, Allgemeinmedizinerin / Homöopathie, Berlin. „Ich mache die Erfahrung, dass in einer hausärztlichen Praxis relativ selten Antibiotika zwingend notwendig sind. Es gibt inzwischen genügend Studien, die belegen, dass etwa bei einer Mittelohrentzündung, einer unkomplizierten Blasenentzündung, einer viralen Bronchitis oder Sinusitis zunächst nur symptomatisch behandelt werden kann und erst bei ausbleibender Besserung gegebenenfalls ein Antibiotikum notwendig wird.In diesen Fällen ist es natürlich umso besser, wenn man eine Therapie wie die Homöopathie in der Hand hat.“
  • Dr. med. Christine Albrecht, Allgemeinmedizinerin / Homöopathie, Berlin. „Ich schätze, dass ich 60 Prozent weniger Antibiotika verordne im Vergleich zu meiner Arztgruppe. Ich komme generell mit wenig konventionellen Arzneimitteln aus, laut Kassenärztlicher Vereinigung liege ich etwa  80 Prozent unter dem Schnitt meiner Kollegen.“
  • Dr. med. Christian Lucae, Kinder- und Jugendmediziner / Homöopathie und Naturheilverfahren, München. „Ob der ohnehin schon sehr geringe Antibiotikaeinsatz in meiner Praxis durch Homöopathie wirklich reduziert wird, vermag ich nicht zu beantworten. Ich hoffe es natürlich! In erster Linie versuche ich die Leitlinien zu berücksichtigen und unnötige Antibiotikaverschreibungen primär zu reduzieren. Möglicherweise kommt es dann durch den Einsatz von homöopathischen Arzneien zu günstigeren Verläufen, die eine sekundäre Verschreibung eines Antibiotikums erübrigen.“
  • Dr. med. Michael Schreiner, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Allergologe /Homöopathie und Naturheilverfahren, Gräfeling. „Unsere Antibiotikaverordnungen liegen mit 50 Prozent unter dem Durchschnitt unserer Kollegen. Der Krankheitsverlauf mit Homöopathie ist in aller Regel wesentlich besser und die Heilung stellt sich wesentlich rascher ein. Besonders bemerkenswert ist, dass wir kaum Rückfälle haben und nicht wie bei konventioneller Therapie – nach Beendigung der Antibiotikatherapie – ein Teil der Patienten wenige Tage später mit den gleichen Beschwerden wieder vorstellig werden.“

Diese Beispiele stehen exemplarisch für tausende Ärztinnen und Ärzte, die in der täglichen Versorgung ihre Patientinnen und Patienten mit einem integrativ-medizinischen Konzept behandeln.

Was sagt die Wissenschaft?

  • EPI 3 Beobachtungsstudie, Frankreich: Es wurden 518 Erwachsene und Kinder mit Infektionen der oberen Atemwege untersucht, wobei der Medikamentenverbrauch bewertet wurde: Die Patientinnen und Patienten in der Homöopathie-Gruppe wiesen einen signifikant niedrigeren Verbrauch von Antibiotika auf, mit ähnlich guten klinischen Ergebnissen im Vergleich zur konventionell behandelten Patienten-Gruppe.
  • Securvita BKK Auswertung: Kinder erhielten seltener Antibiotika. Besonders auffällig erwies sich dies bei Kleinkindern ab der Geburt: Mit homöopathischer Behandlung sank die Zahl der mit Antibiotika behandelten Kleinkinder im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 16,7 Prozent, während sie in der Vergleichsgruppe um 73,9 Prozent stieg.
  • Prof. Jürgen Pannek: Die Standardbehandlung der Harnwegsinfekte ist eine Therapie mit Antibiotika. Erstmals konnte in einer prospektiven Studie gezeigt werden, dass die Anzahl der Harnwegsinfekte durch eine homöopathische Therapie reduziert werden kann, während die Infektfrequenz in der Gruppe ohne homöopathische Therapie unverändert blieb. Hier lesen Sie ein Interview mit Prof. Pannek.

Fazit

Durch Homöopathie kann in der Versorgung der Einsatz von Antibiotika reduziert werden. Dies ist die Erfahrung aus der Praxis, die durch Studien belegt wird.

15 15 November

DZVhÄ Kongress 2023: Call for Abstracts

Berlin, 15. November 2022. Für den Deutschen Ärztekongress für Homöopathie des DZVhÄ, er findet ONLINE vom 18.-20. Mai 2023 statt, können Sie sich noch als Referentinnen und Referenten bis zum 15.01.2023 bewerben. Das Kongressthema lautet: Homöopathie am Beginn und Ende des Lebens.


Thematisch ist der Kongress in drei Stränge aufgeteilt: Anfang des Lebens; Ende des Lebens; Veterinärmedizin.

Die Referentinnen und Referenten halten ihren Vortrag live vor ihrem Computer, eine Vorabaufzeichnungen findet nicht statt, die Teilnehmenden schauen per Livestream zu und können ihre Fragen per Chat stellen. Referenten benötigen daher einen Computer mit stabiler Internetverbindung sowie Kamera und Headset oder Lautsprecher und Mikro, wie z.B. an einem Laptop. Referentinen und Referenten können kostenfrei am gesamten Kongressprogramm teilnehmen und erhalten Zugang zur Mediathek. Auf Wunsch wird ihnen die Aufzeichnung ihres Vortrags zur eigenen Verwendung bereitgestellt. Eine Honorierung hingegen ist nicht vorgesehen.

Wenn Sie Interesse an einem Vortrag beim Onlinekongress 2023 haben, nutzen Sie bitte das Online-Formular auf der Kongress-Seite für Ihre Bewerbung bis zum 15.01.2023! Das Wissenschaftsteam wird sich spätestens bis zum 28. Februar 2023 bei Ihnen zurückmelden.
Nach oben