Thema: Hochsensibilität

Aus dem Editorial von Ulrich Koch:

Niemals in der Geschichte der Menschheit waren wir so vielen und intensiven Reizen aus unserer unmittelbaren Umwelt ausgesetzt. Umgebungsereignisse, soziale Interaktionen, Medienimpulse und ständige Erreichbarkeit konkurrieren im Akkord um die Synapsen.

Fast scheint es, als ob der Sensation Seeker, der von einem Gipfel der Reizüberflutung zum nächsten eilt, um seine Transmitterausschüttungen im Belohnungssystem auf ausreichend hohem Level zu halten, zum neuen Kulturideal geworden wäre.

Doch diese Reizintensität lässt auch die Menschen, die besonders sensitiv bereits auf subtile Reize reagieren und die schnell zur Überreizung tendieren, sichtbar werden: die Hochsensiblen. Für sie ist die Welt zu laut, zu grell, zu intensiv. Sie ziehen sich deshalb gerne zurück, mögen die Stille und fühlen sich umso wohler, je weniger Einflüssen sie gerade ausgesetzt sind. […]

Viel Spaß bei der Lektüre dieser AHZ-Ausgabe.

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