AHZ 5/2022 Hochsensibilität

Thema: Hochsensibilität

Aus dem Editorial von Ulrich Koch:

Niemals in der Geschichte der Menschheit waren wir so vielen und intensiven Reizen aus unserer unmittelbaren Umwelt ausgesetzt. Umgebungsereignisse, soziale Interaktionen, Medienimpulse und ständige Erreichbarkeit konkurrieren im Akkord um die Synapsen.

Fast scheint es, als ob der Sensation Seeker, der von einem Gipfel der Reizüberflutung zum nächsten eilt, um seine Transmitterausschüttungen im Belohnungssystem auf ausreichend hohem Level zu halten, zum neuen Kulturideal geworden wäre.

Doch diese Reizintensität lässt auch die Menschen, die besonders sensitiv bereits auf subtile Reize reagieren und die schnell zur Überreizung tendieren, sichtbar werden: die Hochsensiblen. Für sie ist die Welt zu laut, zu grell, zu intensiv. Sie ziehen sich deshalb gerne zurück, mögen die Stille und fühlen sich umso wohler, je weniger Einflüssen sie gerade ausgesetzt sind. […]

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2022-09-23T10:01:48+02:00

Weltkindertag: Kindergerechte Medizin in homöopathischen Praxen

Berlin, 19. September 2022. Der Weltkindertag am 20. September steht unter dem Motto „Gemeinsam für Kinderrechte“. Die offizielle Webseite weist auf die Situation hin, in der Kinder aktuell besonders belastet sind: Pandemie, Nachrichten über den Ukraine-Krieg,  Klimakrise… und noch vieles mehr und alles gleichzeitig! Dabei sind die meisten Entwicklungen nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnisse des Handelns – oder auch des Nicht-Handelns! – der Erwachsenen. Man fühlt sich an das Lied von Herbert Grönemeyer erinnert: Kinder an die Macht! Denn: es könnte womöglich kaum schlimmer, aber vielleicht sogar besser werden…

Welche Rolle kann hier die Homöopathie spielen?

Wenn von Kinderrechten die Rede ist, dann sollte auch gefragt werden, welche Medizin benötigen Kinder? Denn das Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit darf nicht vergessen werden, zum Beispiel, in dem Kinder dosiert  konventionelle Arzneimittel erhalten, ohne sie zu belasten. Studien aus der Versorgungsforschung belegen, dass durch den Einsatz der Homöopathie zum Beispiel Antibiotika oder Cortison bei Kindern erheblich eingespart werden können. Dies zeigt auch die Erhebung der Securvita Krankenkasse, die die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig bei homöopathischen Kassenärzten in Behandlung waren, ausgewertet hat. Ein Ergebnis: Kinder erhielten seltener Antibiotika. Besonders auffällig erwies sich dies bei Kleinkindern ab der Geburt: Mit homöopathischer Behandlung sank die Zahl der mit Antibiotika behandelten Kleinkinder im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 16,7 Prozent, während sie in der Vergleichsgruppe um 73,9 Prozent stieg.

Dr. med. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende DZVhÄ: „Homöopathie ist in der Versorgung von Kindern national, wie international ein wichtiger medikamentöser Therapiebaustein. In Deutschland soll auch weiterhin Kindern, ganz gleich welche sozialen Schichten, die Homöopathie über die Krankenkassen zur Verfügung stehen.“

Kinderärzt:innen berichten aus ihrer Praxis

Wir haben diesen Tag zum Anlass genommen, Kinderärztinnen und Kinderärzte zu fragen, welche Erfahrungen sie mit Homöopathie in der täglichen Praxis haben. Homöopathisch tätige Kinderärztinnen und Kinderärzte bekennen sich zur Integration der Homöopathie in die medizinische Begleitung ihrer kleinen (und größeren) Patientinnen und Patienten. Wir wissen, dass Eltern sich dies wünschen und das Homöopathie als sichere Methode wahrgenommen wird.

Das Thema Kindergesundheit ist Teil des nächsten Deutschen Ärztekongresses für Homöopathie (18.-20.5.2023). Das Thema: Homöopathie am Beginn und Ende des Lebens. Ein Kongress des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ).

2022-09-19T10:47:15+02:00

AHZ 4/2022 Folgen von Impfungen

Thema: Folgen von Impfungen

Aus dem Editorial von Bernhard Zauner:
Diese Ausgabe widmet sich zum großen Teil dem Thema der Corona-Schutzimpfung. Inzwischen ist die allgemeine Lage etwas
ruhiger geworden, in der Zeit der Planung dieser Ausgabe wurde in Österreich eine allgemeine Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 beschlossen und in Deutschland intensiv diskutiert. Gerade in den deutschsprachigen Ländern wurden „die Homöopathen“ zumindest mitverantwortlich für die geringe Impfquote gemacht.

Grundsätzlich darf und soll sich jeder Arzt seine eigene Meinung zu Themen der Medizin, inklusive der Impfungen bilden und diese vertreten, auch eine kritische Haltung soll akzeptiert werden.
Die Homöopathie ist primär eine Therapierichtung zur Behandlung kranker Menschen, „Impfen“ jedoch seit Hahnemann ein intensiv diskutiertes Thema unter Homöopathen, wahrscheinlich mehr als bei anderen komplementärmedizinischen Methoden. […]

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2022-08-15T09:14:03+02:00

AHZ 3/2022 Sepia officinalis

Thema: Sepia officinalis

Aus dem Editorial von Christian Lucae:
In Hahnemanns Arzneimittellehre sind rund 120 Arzneien enthalten, darunter vorwiegend Pflanzen und chemische Substanzen. Nur ganz wenige Arzneimittel stammen aus tierischen Quellen, darunter Ambra grisea, Carbo animalis, Calcium carbonicum, Cantharis vesicatoria, Moschus, Spongia tosta, außerdem Sepia officinalis (vgl.Hahnemann: Gesamte Arzneimittellehre, 2007).

Wie hat Hahnemann seine Arzneimittellehre entwickelt und die vielen unterschiedlichen Arzneistoffe ausgewählt? Es hat nicht den Anschein, dass er bei der Auswahl der Substanzen einen konkreten Plan verfolgt oder irgendeine rationale Systematik zugrunde gelegt hätte. […]

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2022-06-29T07:28:46+02:00

AHZ 2/2022 Männermedizin

Thema: Männermedizin

Aus dem Editorial von Daniela Albrecht:
Vermutlich lag es auf der Hand, dass es bei dieser Thematik schwierig werden könnte, Autoren zu finden: Männermedizin. In der langjährigen Geschichte der AHZ ließ sich keine Ausgabe hierzu aufspüren. Jackpot, dachte ich, was für ein wichtiges Thema und wie weit gefächert, da sollten sich doch mindestens 2 oder 3 Hefte füllen lassen. Aber weit gefehlt.

Natürlich können Sie einwenden, dass die Fallauswahl auch geringer ist, da Männer seltener eine homöopathische Behandlung in Anspruch nehmen – und dann nicht zwingend bei urologischen Problemen. Aber haben wir nicht alle urologische Fälle, die es wert sind, veröffentlicht zu werden? Offensichtlich eher nicht. […]

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2022-06-28T16:06:14+02:00

AHZ 1/2022 Varia

Thema: Varia

Aus dem Editorial von Christian Lucae:
Die vergangenen beiden Jahre waren durch die nicht enden wollende Coronapandemie samt der damit verbundenen vielfältigen Einschränkungen für alle Bevölkerungsteile sehr belastend. Die mediale Berichterstattung zur Gesundheitspolitik hat ein einziges Virus und dessen Auswirkungen so lange durch ein Brennglas betrachtet, bis unser kollektives Bewusstsein alles andere nur mehr als nachrangig einsortieren konnte. Im Zuge der Fokussierung auf dieses Thema scheint die Polarisierung in vielen Gesundheitsfragen größer zu werden. […]

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2022-06-29T07:30:47+02:00

AHZ 6/2021 Depressionen

Thema: Depressionen

Aus dem Editorial von Ulrich Koch:
Im Laufe des vergangenen Jahres ist der Druck in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens immer weiter angestiegen. Der Druck stieg für unsere politischen Entscheidungsträger, angesichts einer nicht immer klaren und von der Entwicklung her eindeutigen pandemischen Situation die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, und sie haben ihn in bester Absicht schnell nach unten weitergereicht. Der Druck stieg für viele Kleinunternehmer, den Einzelhandel und die körpernahen Dienstleistungen, wirtschaftlich zu überleben, und nicht zuletzt steigt der Druck auf die Menschen, die […]

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2022-06-29T07:32:26+02:00

Wissenschaftler belegt empirische Evidenz homöopathischer Potenzen

Für seinen Vortrag „Aktuelles aus der homöopathischen Grundlagenforschung“ erhielt der Physiker PD Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner den Preis für den besten Vortrag auf dem Deutschen Ärztekongress für Homöopathie (25.-28.5., Münster) des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Stephan Baumgartner arbeitet an den Universitäten Witten/Herdecke und Bern.

  • Nach mehr als 20 Jahren Grundlagenforschung zur Homöopathie kommt Stephan Baumgartner zu dem Schluss, dass die Resultate der Experimente seiner Forschungsgruppe nicht mit der Hypothese in Einklang zu bringen sind, dass es sich bei homöopathischen Präparaten um reine Placebos handelt. In ausgedehnten verblindeten und randomisierten Experimentreihen ergibt sich wiederholt deutliche empirische Evidenz für spezifische Wirkungen von auch hochverdünnten homöopathischen Potenzen.
  • In den kommenden Jahren wird die Aufklärung des Wirkprinzips von homöopathischen Präparaten im Zentrum der Forschung stehen, um die Frage zu beantworten, wie die beobachteten Wirkungen der Homöopathie erklärt werden können.

An dem Hybrid Kongress des DZVhÄ in Münster unter dem Motto: Homöopathie: Ökologisch – Nachhaltig – Wissenschaftlich nahmen rund 500 Ärztinnen und Ärzte teil.


2022-07-14T16:52:15+02:00

DZVhÄ zum Aus der Homöopathie in der Musterweiterbildungsordnung

26. Mai 2022. Die Mehrheit der Delegierten des 126. Deutschen Ärztetages in Bremen haben am 26. Mai 2022 gegen die Zusatzbezeichnung Homöopathie in der Musterweiterbildungsordnung gestimmt. Dazu erklärt Dr. med. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende des DZVhÄ:

„Als Begründung für die Ablehnung der Homöopathie wird die fehlende Wissenschaftlichkeit der Homöopathie aufgeführt. Ein Argument, das wir nicht stehen Michaele Geiger, 1. Vors. DZVhÄlassen können, es liegen genügend qualitativ hochwertige Studien unterschiedlichen Designs vor, die hinreichend einen Nutzen der Homöopathie belegen. Evidenzbasierte Medizin beruht nach ihrem Begründer Dr. Davids L. Sackett auf den drei Säulen: Studienlage(externe Evidenz), ärztliche Erfahrung (interne Evidenz) und die Präferenz der Patient*innen. Auf dieser Grundlage der drei Säulen der evidenzbasierten Medizin sollte die Entscheidung über die Inhalte der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer entschieden werden.

Diese Abstimmung zeigt, dass es nun noch wichtiger wird für unseren Berufsverband, die qualitativ hochwertige ärztliche Aus- und Fortbildung der Homöopathie weiterzuentwickeln. Homöopathie hat in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz, sie wird von der Selbstmedikation bis hin zu schweren Erkrankungen in ärztlicher Begleitung angewandt. Diesem Stellenwert muss auch die ärztliche Fortbildung Rechnung tragen, die DZVhÄ Ausbildung mit dem Homöopathie-Diplom gewährleistet das.“

2022-07-14T16:52:06+02:00

Plakate für Ihre Praxis

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) klärt mit Wartezimmer-Plakaten über die wesentlichen Grundzüge der Homöopathie auf. Ein Grund: die Deutungshoheit über die Homöopathie Hahnemanns im öffentlichen Raum wieder zurückzugewinnen. Der Verband möchte gemeinsam mit dem Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH) mehr als bisher Patientinnen und Patienten in die öffentliche Diskussion um die Homöopathie einbeziehen und ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen auf der neuen Webseite des BPH veröffentlichen.

Es werden drei verschiedene Plakat-Motive angeboten, die herausgestellten Themen sind identisch. Ebenfalls die Aussage:

Für Therapiefreiheit und Vielfalt in der Medizin

 WIRKSAM

Das erleben Patientinnen und Patienten regelmäßig.
Das ist wissenschaftlich erwiesen.
Das gilt auch für Haus- und Nutztiere.

INDIVIDUELL

Wir berücksichtigen sowohl Ihre Befunde als auch Ihr Befinden.
Wir wägen genau ab, was Homöopathie im Einzelfall kann.
Wir arbeiten integrativ mit anderen Therapierichtungen zusammen.

NACHHALTIG

Wir schonen Ressourcen bereits bei der Herstellung der Arzneien.
Wir brauchen keine Tierversuche.Wir vermeiden Schadstoffbelastung von Gewässern und Umwelt.

SICHER

Wir sind wissenschaftlich ausgebildet.
Wir verfügen über reiche klinische Erfahrung.
Wir wissen, was zu tun ist, wenn Homöopathie nicht ausreicht.

ÖKONOMISCH

Die homöopathische Behandlung ist preiswert.
Die homöopathischen Arzneien sind günstig.
Homöopathie verbessert Ihre Gesundheit und spart Kosten langfristig.

Die A 2 Plakate können per Mail in der DZVhÄ Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden, gerne auch für mehre Praxen zusammen und für die Apotheke in der Nachbarschaft.

2022-07-14T16:51:56+02:00
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