• „Groll über Vergangenes und Angst vor der Zukunft\“ – die Kürbisgewächse

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    Viele Kürbisgewächse benötigen während der Fruchtbildung viel Wasser, da ihre Früchte bis zu 90 % aus Wasser bestehen. Im homöopathischen Bild zeigt sich dies als "Ansammlung" von Gefühlen der Bitterkeit und der Verärgerung. Bryonia akkumuliert auf nachtragende Weise Ärger, Zorn triggert seine Beschwerden; der gleiche Mechanismus findet sich auch bei Colocynthis, das ebenfalls sehr nachtragend [...]

  • Raubkatzen in der Homöopathie – Löwe, Tiger, Gepard

    Die Löwenmilch Lac leoninum ist durch die Prüfung durch Nancy Herrick in die Homöopathie eingeführt, mittlerweile gibt es eine erstaunliche Anzahl von Praxiserfahrungen. Lac leoninum ist machthungrig und bestimmend, ggf. hat er schon als Säugling durch sein Gebrüll die Familie dominiert. In der Jugend rebelliert er gegen seinen Vater und später, im Berufsleben, kommt es [...]

  • Homöopathische Behandlung von Männern – Männer I: „Der praktische Mann (Element Erde)“

    Praktisch veranlagt und handwerklich begabt zeigt er sich zuverlässig, routiniert und geduldig. Er ist der Versorger, er bildet das Fundament seiner Familie und gibt ihr Sicherheit. Man kann sich auf ihn und seine Beständigkeit verlassen, seine Stärke ist das Durchhaltevermögen. Seine Erdverbundenheit zeigt sich allerdings auch in seiner Weigerung, bei Bedarf einmal nach dem Weg [...]

  • Vulkane – Lava und magmatische Gesteine

    Hecla lava ist bekannt für seine Wirkung auf Knochen und Zähne. Seine allgemeinen Modalitäten ähneln teilweise denen von Silicea, in seinem Gemütsbild erinnert dagegen einiges an Staphisagria: hilflose Entrüstung über die Ungerechtigkeiten aus dem Elternhaus hat Hecla lava geprägt. Es konnte sich früher nicht durchsetzen, die aufgestaute Wut äußerst sich heutzutage nur sehr gelegentlich als [...]

  • Die homöopathische Behandlung von Männern – Männer II: „Der leidenschaftliche Mann (Element Feuer)“

    Mutig und impulsiv und ohne Angst, sich zu zeigen. Männer, die vor Selbstbewusstsein und Tatendrang nur so strotzen und sich einer Sache enthusiastisch verschreiben. Sie setzen ihre Ideen energisch und mitunter impulsiv um; sie sind direkt und wagen etwas und haben Ausstrahlung. Sie verwickeln sich aber auch in Machtkämpfe und können hitzig, ungeduldig und taktlos [...]

  • Lycopodium und seine Satelliten – Moose, Flechte und ein Farn

    Das Bärlappgewächs Lycopodium clavatum hat seinen festen Stammplatz unter den Polychresten. Doch was ist, wenn die homöopathische Diagnose Lycopodium nicht die erhoffte (dauerhafte) Wirkung zeigt? Vielleicht findet sich die Lösung bei einer der vier Arzneien, die allesamt grundlegende Ähnlichkeiten mit Lycopodium aufweisen. Nach einer Einstimmung auf Lycopodium mit dem Fall „Herzrhythmusstörungen“ wird ein Fall vorgestellt, [...]

  • Die homöopathische Behandlung von Männern – Männer III: „Der intellektuelle Mann (Element Luft)“

    Geistiges Arbeiten und Kommunikation – der rationale Mann ist vor allem ein Denker und gebraucht seinen Kopf. Er betrachtet die Welt rein logisch und eher aus der Vogelperspektive, wodurch er manchmal unnahbar und distanziert wirkt; dabei wird er geschätzt für seine Nüchternheit und seinen Idealismus. Als echter Theoretiker passt er hervorragend in die heutige kopflastige [...]

  • Ferrum und (eisenhaltige) Johannisbeeren

    Ein ungewöhnliches Arzneispektrum erwartet Sie im Dezember: Ferrum und eisenhaltige Johannisbeeren. Von Ferrum metallicum werden die Fälle „Chronische Ekzeme“, „Bluteisenstörung“ und „Zustand nach Blutspenden“ vorgestellt. Von den Johannisbeeren werden insgesamt vier Kasuistiken präsentiert. Die Rote Johannisbeere Ribes rubrum ist mit den Fällen „Anämie“ und „Epistaxis“ vertreten; man erkennt an den Titeln, dass ein Bezug zum [...]

  • „Verlangen nach Halt – Lianen in der Homöopathie“

    Lianen sind Kletterpflanzen, ein Lebensformtyp, der das äußere Gerüst von Bäumen oder Sträuchern als Halt benötigt, um an diesen emporzuklettern um so das Kronendach und damit das Sonnenlicht zu erreichen. Die in der Homöopathie bekanntesten Kletterpflanzen sind Ignatia und Bryonia alba. Erstere ist auf der Suche nach jemandem, an den sie sich emotional-bedürftig anklammern kann. [...]