Lade Veranstaltungen

Veranstaltungsdetails:

Geistiges Arbeiten und Kommunikation – der rationale Mann ist vor allem ein Denker und gebraucht seinen Kopf. Er betrachtet die Welt rein logisch und eher aus der Vogelperspektive, wodurch er manchmal unnahbar und distanziert wirkt; dabei wird er geschätzt für seine Nüchternheit und seinen Idealismus. Als echter Theoretiker passt er hervorragend in die heutige kopflastige Zeit mit ihren ewig andauernden Meetings, der Arbeit im Homeoffice und dem stundenlangen Sitzen am PC ohne lebendigen Kontakt. Dieser Männertypus hat aber auch die Neigung zur Oberflächlichkeit und der mangelnden Tatkraft. Was ihm fehlt, sind emotionaler Tiefgang und Durchhaltevermögen. Im schlimmsten Fall ist er ein grübelnder, unsteter Luftikus, der sich nicht verbindlich einlassen kann. Die Patienten kamen wegen folgenden Beschwerden und Themen in die Praxis: entschlussloser Vater von neun Kindern mit chronischen Sinusitiden; Allergien, Konzentrationsstörungen und Hodenschmerzen unklarer Genese; penetranter junger Schulverweigerer; Hypertonie, Myositis und Parästhesien nach einer Epstein-Barr-Virusinfektion; Dyspnoe und multiple Allergien bei einem Mann mit Heimweh nach seiner Familie; Hyperhidrose, Hypertonie und Hypervigilanz. So vielfältig wie die Beschwerden sind auch die Verordnungen: Culex musca (Stechmücke) und Trombidium muscae domesticae (Stubenfliegenmilbe), die Vögel Haliaeetus leucocephalus (Weißkopfseeadler) und Pavo christatus (Blauer Pfau), Zincum (DD Triticum vulgare (Weizen)) und Cannabis indica.

Allgemeine Einführung zur Webinarreihe „Homöopathische behandlung von Männern“:

Was macht den Mann zum Mann? Diese Frage ist so alt wie die Menschheit selbst und begleitet Männer seit Beginn der Zeit bis zum heutigen Tag. Ist es das eine Y-Chromosom, das evolutionär-genetisch für die Ausprägung der männlichen Geschlechtsorgane zuständig ist und den Mann zum geborenen Jäger und Beutemacher prädestiniert? Kann er gar nicht anders, als in den Konflikt zu gehen und Auseinandersetzungen zu forcieren? Tut er sich aufgrund seiner vergleichsweise einfach gestrickten Hormonlage automatisch schwerer, die heute an ihn gestellte Rolle als Ernährer UND in der Kindeserziehung ausreichend erfüllen zu können? Wie denkt, fühlt, lebt (und liebt) der heutige Mann, dem von klein auf beigebracht wurde, dass das alte patriarchale Männerbild überholt ist? Und an wen kann er sich im Bedarfsfall mit seinen männerspezifischen Problemen wenden, wo es doch keinen Facharzt für Andrologie gibt? Wie schafft er es also, das alte, überholte Bild eines Machos in einen authentischen Mann zu verwandeln, ohne dabei seine Männlichkeit auf dem Altar der zeitgenössischen Geschlechterpluralität zu opfern? Und wie kann er von dem hitzigen Kampf um den 1. Platz beim Grillwettbewerb oder seiner modernen Identität als Diplom-Softie zu seiner wahren Identität finden: als einem Mann, der sich seiner besonderen Qualitäten bewusst ist, und sie für sich, seine Familie und die Gesellschaft einzubringen weiß?! Und wie sind die mann-igfaltigen Probleme, mit denen er auf seinem Weg konfrontiert wird, zu verstehen und in eine homöopathische Arznei zu übersetzen, auch wenn sich die Pathologien nicht immer und allein im Urogenitalbereich abspielen? Was kann die Homöopathie hier leisten – und was nicht?

Zu jedem Webinar erhalten Sie vorab die Fälle und nachträglich Repertorisationen, AMB und weitere Unterlagen (Themen von Arzneigruppen/-familien, Differenzialdiagnosen) sowie den Link zur Videoaufzeichnung (ein Jahr freigeschaltet, wird verlängert).

Ausblick auf 2027: Im Frühjahr des nächsten Jahres werden die restlichen drei Teile der Männerreihe mit den Titeln „Der empfindsame Mann“, „Der entschlossene Mann“ und abschließend „Unfreie Männer in erdrückenden Systemen (und welche Rolle der Alkohol dabei spielt)“ folgen. Behandlungsgründe dieser Patienten waren u. a. Oligozoospermie, Hodenentzündung, Verdacht auf beginnende Demenz, chron.-rez. Epididymitis und Pornosucht, Alopecia areata, Prostata-Carcinom etc. Verordnet wurden Arzneien wie Cyclamen europaeum, Sepia, Pulsatilla, Aqua Hochstein, Thallium, Rubin, Alcohol aethylicus, Clematis u. v. a.

 

Referenten: Christoph Schlüter

Anzahl der UE: 4

Anmelden

Nach oben