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Seminarinhalt:

HP Carola Huber
Die Haut als Spiegel der Seele
Im zweiten Teil unseres diesjährigen Meisterkurses geht es schwerpunktmäßig um die Themen Nervensystem und Haut – beide entstammen aus dem gleichen Keimblatt in unserer Entstehung, das heißt, sie haben eine enge Verbindung zueinander.
Bei schweren Autoimmunerkrankungen der Haut wie z.B. Lupus erythematodes, Pemphigus oder Sklerodermie ist die Lebenskraft sehr tief verstimmt – meist über viele Jahre.
Oft ist der Leidensdruck der Betroffenen enorm. In solchen Fällen zeigt sich eindrucksvoll, wie die miasmatische Homöopathie helfen kann: Sie ermöglicht es, tiefgreifende Beschwerden deutlich zu lindern oder sogar Heilungsprozesse anzustoßen. Dabei wird das ursächliche Miasma als Wurzel des individuellen Symptomenbildes behandelt und harmonisiert.
Eine gezielte Behandlungsstrategie der antimiasmatischen Kur kann häufig die tiefen Reaktionsmuster wirkungsvoll erreichen, um einen nachhaltigen Ausweg aus dem chronischen Krankheitsgeschehen zu ermöglichen.

Ich lade Sie ein, einen genauen Blick auf diese oft erebten Reaktionsmuster unseres Organismus zu werfen und diese Erkenntnisse gleichzeitig anhand eines erlebnisreichen Falles von SLE aus meiner Praxis zu verbinden.

 

HP Mathias Richter
Multiple Sklerose als Herausforderung für die homöopathische Praxis
Diese Krankheit, welche gerne zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr erstmalig in Erscheinung tritt, kann einen schubweisen, aber in schwerwiegenderen Fällen auch einen chronisch progedienten Verlauf annehmen.
Manche Patienten haben das Glück, lediglich schwach davon betroffen zu sein, bei anderen kommt es im Verlauf zu schwerwiegenderen Schäden. Die MS ist eine der wenigen chronischen Krankheiten, bei denen ein fieberhafter Infekt durchaus die Gesamtkrankheit verschlimmern kann und im schlimmsten Falle auch irreversible Defekte auszulösen imstande ist.
Da ein MS-Schub normalerweise allopathisch mit Steroiden palliiert wird, bleibt die Frage für homöopathisch Praktizierende, ob es in diesem Fall nicht auch Alternativen gibt? Wobei das Risiko von bleibenden Defekten nach einem Schub beim Nicht-Gelingen einer homöopathischen Behandlung zu bedenken ist.

Es werden im Seminar wie üblich dazu einige Fälle besprochen, in welchen man einen Einblick bekommen kann, was hier möglich ist und wo manchmal auch Grenzen sind.

 

HP Ralf Blume
Wenn das Immunsystem den eigenen Körper angreift – Hauptziel Haut
Die Haut ist ein Organ mit vielen wichtigen Aufgaben:
Ausscheidung, Temperaturregelung, Schutz.
Um so gefährlicher, wenn sich das eigene Immunsystem gegen die Zellen der Haut richtet, wie es bei autoimmunologischen Erkrankungen der Fall sein kann. Glücklicherweise bietet die Klassische Homöopathie wirkkräftige Arzneimittel, mit denen sogar auf diese gravierenden Störungen positiver Einfluss genommen werden kann.

Schwerpunkte meines Vortrags werden die Erkrankungen Lupus, Sklerodermie und Pemphigus sein.

Referenten: HP Carola Huber HP Ralf Blume HP Matthias Richter

Anzahl der UE: 10 UE davon 2 Klinik

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