Veranstaltungsdetails:
Obwohl die Homöopathie seit über 200 Jahren eine beliebte und viel gebrauchte Heilmethode ist, ist sie häufig der Kritik ausgesetzt, weil man bis heute den Wirkmechanismus nicht verstanden hat. Um den zu verstehen, muss man das heutige naturwissenschaftlich mechanistisch geprägte Weltbild, das heute die Wissenschaft dominiert, verlassen. Immer wieder wird behauptet, es gäbe keine Studien, die beweisen würden, dass Homöopathie hilft. Obwohl man nicht weiß, wie sie wirkt, ist längst nachgewiesen, dass sie wirkt. Dafür gibt es viele Studien aus dem Bereich der biologischen Grundlagenforschung, physikalischen Grundlagenforschung und Klinische Studien, z.T. nach dem stets geforderten kontrollierten, randomisierten und verblindeten Verfahren.
Zudem ist Homöopathie eine Erfahrungstherapie. Seit über 200 Jahre sind gewachsene systematisch erfasste Fallsammlungen entstanden, die gut dokumentieren, wie methodisch vorgegangen wurde und wie die Ergebnisse waren.
Wir werden uns in diesem Seminar viele Studien aus all diesen Bereichen anschauen. Die zu kennen stärkt unser Selbstverständnis als Homöopathen und unser Auftreten gegenüber Kritikern.
Außerdem gehören zur stets geforderten Evidenz nicht nur die Studienlage, sondern auch die Therapeutenerfahrung und der Patientenwunsch. Alles ist klar gegeben. Man kann also sagen, die Anwendung der Homöopathie ist wissenschaftsbasiert.
Referenten: Prof. (apl.) Dr. rer. nat. Susanne Schnittger
Anzahl der UE: 3 UE davon 1 Klinik


