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In dieser Ausgabe
- EDITORIAL | Monika Kölsch und Ulf Riker | 1. und 2. Vorsitz
- GESUNDHEITSPOLITIK | Protest-Update zur GKV-Reform
- GESUNDHEITSPOLITIK | Homöopathie-Demo in München - ein Rückblick
- VARIA | Aktuelles kurz & knapp
- SOCIAL MEDIA | Post des Monats
- FORTBILDUNGEN | Save the Dates
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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sicher erinnern Sie sich noch: es gab eine Zeit, da hieß es, für Homöopathie gebe es gar keine wissenschaftlichen Studien, und deshalb sei sie obsolet. Dann gab es irgendwann einen Bericht (keine Studie!) aus Australien und alle stürzten sich darauf: denn das Ergebnis war ganz im Sinne der Homöopathie-Gegner.
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Dass der Bericht von Anfang an sehr kritisch beurteilt wurde (wegen verschleierter Interessenskonflikte in der Studienleitung und weil absolut ungewöhnliche Beurteilungskriterien zugrunde gelegt worden waren, um zu einem negativen Ergebnis für Homöopathie zu kommen): egal! Hauptsache das Ergebnis stimmt: „Keine Wirkung über Placebo!“ … haben wir ja schon immer gesagt! Spätere wissenschaftliche Analysen – anerkannte Studien, die den Namen tatsächlich verdienen und zu einem für die Homöopathie plausiblen positiven Ergebnis kamen – fielen der vorauseilenden Zensur durch Ignorieren zum Opfer, und zwar bis heute!
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Nach Lauterbachs Fehlschlag nun der erneute Versuch durch Frau Warken, Homöopathie endlich „unschädlich“ zu machen: der alte „Australien-Report“ wird aus der Mottenkiste gezogen, von der eingesetzten Finanzkommission schlampigerweise auch noch falsch zitiert und soll nun ökonomisch begründen, dass eine Therapie ohne Evidenz der Solidargemeinschaft der Versicherten nicht zuzumuten sei.
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Unsere Politiker sind ziemlich flott unterwegs, ihre Argumente wie auf einem Verschiebebahnhof hin und her zu rangieren: … na ja, wenn man genau hinschaut könnte an den Studien ja doch was dran sein, denn wieso sollten Menschen so auf diese Methode schwören und wieso sollten Ärztinnen und Ärzte – sind die alle blöd, oder was? – Homöopathie nach wie vor in integrative Therapieentscheidungen einbeziehen? Nun wären Politiker natürlich schlecht beraten, wenn sie in schwierigen Situationen keine Ausrede fänden: Wenn also – so lautet die neueste Variante im Kampf gegen die Globuli – die Studien stimmen und die Wirksamkeit objektiviert ist, dann ist ja immer noch die Frage, wie das Zeug eigentlich wirken soll… Also bitte: Solange – Wirksamkeit hin oder her - der Wirkmechanismus nicht geklärt ist, so lange kann – „wir bedauern außerordentlich“ – eine Finanzierung durch die… na ja, Sie wissen schon: die Solidargemeinschaft! - nicht erfolgen …denn es geht gar nicht ums Sparen, es geht viel eher ums Prinzip … dennoch danken wir Ihnen für Ihr Engagement …. Blub, blub (Unterzeichnet Janosch Dahmen, GRÜNE, aber ähnlich lautend auch aus anderen Ecken der Politik…)
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Was eigentlich berechtigt die aktuelle Politik, über „Evidenz“ in der Medizin zu urteilen, wo sie doch selbst meilenweit davon entfernt ist, selbst eine nachhaltige, wohlüberlegte, konsistente, sachlich fundierte… na ja, eben eine evidenzbasierte Politik auf den Weg zu bringen? Oder ist es vielleicht umgekehrt wie bei uns: Der Wirkmechanismus von Politik ist – zumindest in diesem Fall – geklärt: Willkür in der Argumentation. Bleibt die Frage: Wie ist es um die Wirksamkeit der Maßnahmen im „Sommer der Reformen“ bestellt?
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Monika Kölsch, 1. Vorsitzende, und Dr. Ulf Riker, 2. Vorsitzender
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Protest-Update zur GKV-Reform
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Endspurt für unseren Protest. Am 10. Juli stimmt der Bundestag über die GKV-Reform ab, und damit auch, ob Homöopathie und Anthroposophische Medizin Teil der Versorgung bleiben. Die Debatte können Sie am 10. Juli live im Parlarmentsfernsehen ab 9 Uhr sehen. Am selben Tag befasst sich auch der Bundesrat mit dem Gesetz.
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Wir fordern Pluralismus in der Medizin - auch unser Protest ist vielfältig und wird von den Politikerinnen und Politikern wahrgenommen.
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Die Botschaften des Offenen Briefs von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft haben ihr Ziel erreicht. In persönlichen Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern zeigt sich, dass der Brief bekannt ist. Der Brief warnt ausdrücklich vor den wirtschaftlichen Folgen eines Verbots: Wer diese Therapien aus dem Leistungskatalog streiche, forciere lediglich den Griff zu teureren konventionellen Medikamenten.
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In einem Statement zu dem Brief sagt Otto Schily, Bundesinnenminister a.D.: „In einem freiheitlichen Rechtsstaat darf der Gesetzgeber eine bestimmte Therapierichtung nicht mit einem Erstattungsverbot belegen. Zumal diese erwiesenermaßen sowohl unter medizinischen als auch unter ökonomischen Gesichtspunkten sehr positiv zu beurteilen ist.“
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▶ Rund 11.000 Menschen aus der Bevölkerung haben den Offenen Brief an die Bundesregierung auf der DZVhÄ-Webseite bereits unterzeichnet. Unterschreiben auch Sie:
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▶ Auch die Unterschriften-Aktion von weil's hilft! geht weiter. Online werden weiterhin Stimmen gezählt - bisher sind es mehr als 130.000! Hier online unterzeichnen
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Aktionsseite des DZVhÄ
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Auf unserer DZVhÄ-Aktionsseite finden Sie alle Möglichkeiten, sich zu engagieren sowie einen Überblick über die bisherigen Aktionen und Erfolge.
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▶ Besuchen Sie Ihren Abgeodneten in seinem Wahlkreisbüro, denn er wird auch über das Gesetz abstimmen. Oder schreiben Sie ihm, der direkte persönlich Kontakt ist wichtig und sehr überzegend.
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▶ Infomaterial für Ihre Politiker-Mappe
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Homöopathie-Demo in München - ein Rückblick
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Am 20. Juni wurde auf dem Rotkreuzplatz in München für den Erhalt der Homöopathie als GKV-Kassenleistung demonstriert. Die Kundgebung - organisiert vom DZVhÄ-Landesverband Bayern - war eine von mehreren in großen deutschen Städten wie z.B. Köln oder Berlin.
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Hauptredner war Dr. Thomas Goppel, ehemaliger bayerischer Wissenschaftsminister und CSU-Urgestein: Er plädierte vor dem Hintergrund eigener überzeugender Erfahrungen vehement für den Erhalt der Homöopathie als Kassenleistung.
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Monika Kölsch, 1. DZVhÄ-Vorsitzende, appellierte an die Bundesregierung, Therapievielfalt und Therapiefreiheit in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bewahren.
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Aktuelles kurz & knapp
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- Sommerakademie Homöopathie von Globulista
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Dieses 1-wöchige Intensivseminar vertieft die Grundlagen der Homöopathie mit praxisrelevanten Übungen zur Anamneseerhebung, Arzneiwahl, Repertorisation und Potenzwahl. Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen sind als Referent*innen eingeladen. Das Seminar richtet sich an Studierende der Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Hebammenkunde und Pharmazie.
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- Video-Aufzeichnungen Kongress 2026
Viele Vorträge wurden von der Firma AVRecords aufgezeichnet. Sie haben die Möglichkeit, die Beiträge zum Gesamtpreis von 95 € über die Website von AVRecord zu erwerben. (Hinweis: Es werden nur die Beiträge bereitgestellt, denen die Referentinnen und Referenten zur Veröffentlichung zugestimmt haben.)
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- AHZ - online oder print
Mitglieder können sich bis zum 15.09.2026 entscheiden, ob sie die AHZ im nächsten Jahr als Print-Ausgabe oder als E-Paper beziehen möchten. Weitere Informationen
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- MGL informiert
Ausführliche Infos über die Versorgungsangebote gibt es auf der MGL-Webseite, etwa allgemeine Informationen zu den Selektivverträgen, zur Abrechnung oder der Teilnahme von Patienten. Das FAQ erreichen Sie hier.
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SOCIAL MEDIA
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Am 22. Juni postete das DZVhÄ-Presseteam:
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Am Samstag haben Ärztinnen & Ärzte auf dem Rotkreuzplatz ein sichtbares Zeichen FÜR Homöopathie in der GKV, Therapiefreiheit und therapeutische Vielfalt gesetzt.
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Vielen Dank an alle, die dabei waren, Plakate getragen, Gespräche geführt und ihre Stimme erhoben haben.
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Gemeinsam haben wir gezeigt: Homöopathie hat viele engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer.
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Informieren auch Sie sich auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder X (ehemals Twitter)
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über Homöopathie und die Positionen des DZVhÄ?
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Einen Überblick über alle Fortbildungen erhalten Sie im DZVhÄ-Veranstaltungskalender. Auch der quartalsweise erscheinende DZVhÄ-Veranstaltungsnewsletter enthält eine große Bandbreite an Veranstaltungen. An dieser Stelle eine kleine Auswahl:
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Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)
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Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
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Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten im Zusammenhang mit diesem Newsletter finden Sie in der Datenschutzerklärung auf unserer Webseite: www.dzvhae.de/datenschutz
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