Es kommt ja nicht so häufig vor, dass Doktorrandenstellen im Bereich der Grundlagenforschung zur Homöopathie finanziert werden. Deshalb freuen wir uns besonders, Sie über eine aktuelle Stellenausschreibung an der Universität Witten/Herdecke im Bereich der Grundlagenforschung zur Homöopathie (Wasserlinsen / Arsenicum album Intoxikation) informieren zu können.

 

Leiten Sie die Stellenausschreibung (pdf) gerne weiter an junge Kolleginnen und Kollegen, die sich einem der hoffnungsvollsten Projekte zur homöopathischen Grundlagenforschung im Rahmen einer Promotion widmen möchten.

 

Stellenausschreibung:

Am Gerhard-Kienle-Lehrstuhl der Universität Witten/Herdecke wird ab 01. September 2021 ein wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in gesucht. Im Rahmen dieser Anstellung (Teilzeit, projektgebunden, befristet auf drei Jahre) ist eine Promotion möglich und erwünscht.

 

Das Projekt fokussiert sich auf ein Lemna-Intoxikations-Modell. Es basiert auf einem ISO-zertifizierten Ökotoxikologie-Assay und nutzt Arsen-geschädigte Wasserlinsen (Lemna gibba L.), die mit unterschiedlichen Potenzstufen von Arsenicum album behandelt werden. Die Arsen-Schädigung ahmt hierbei einen Krankheitszustand nach und soll die Sensibilität der Wasserpflanzen auf die homöopathische Behandlung erhöhen. Haupt-Outcome ist die Wachstumsrate, welche über eine Bild-Analyse-Software bestimmt wird. Geplant ist ein sekundärer Outcome in Form von Metabolom-Analysen, der Veränderungen auf molekularer Ebene zeigen könnte. Mehrere Vorläufer-Studien haben signifikante Wachstumssteigerungen durch Behandlung mit potenzierten Substanzen beobachtet.

 

Ziel ist es nun, Versuchsbedingungen des Modells zu variieren, um die Effektstärke zu vergrößern. Zusätzlich sollen Untersuchungen zur Wirkspezifität potenzierter Substanzen durchgeführt werden. Weitere Kooperationen mit anderen in vitro Testmodellen am Standort Arlesheim sind angestrebt.

 

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.
Bei Fragen zum Projekt hilft Ihnen Annekathrin Ücker (Mail: annekathrin.uecker@uni-wh.de) gerne weiter.

Abb.: iStock.com/fotohunter