Wissenschaftler belegt empirische Evidenz homöopathischer Potenzen

Für seinen Vortrag „Aktuelles aus der homöopathischen Grundlagenforschung“ erhielt der Physiker PD Dr. sc. nat. Stephan Baumgartner den Preis für den besten Vortrag auf dem Deutschen Ärztekongress für Homöopathie (25.-28.5., Münster) des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Stephan Baumgartner arbeitet an den Universitäten Witten/Herdecke und Bern.

  • Nach mehr als 20 Jahren Grundlagenforschung zur Homöopathie kommt Stephan Baumgartner zu dem Schluss, dass die Resultate der Experimente seiner Forschungsgruppe nicht mit der Hypothese in Einklang zu bringen sind, dass es sich bei homöopathischen Präparaten um reine Placebos handelt. In ausgedehnten verblindeten und randomisierten Experimentreihen ergibt sich wiederholt deutliche empirische Evidenz für spezifische Wirkungen von auch hochverdünnten homöopathischen Potenzen.
  • In den kommenden Jahren wird die Aufklärung des Wirkprinzips von homöopathischen Präparaten im Zentrum der Forschung stehen, um die Frage zu beantworten, wie die beobachteten Wirkungen der Homöopathie erklärt werden können.

An dem Hybrid Kongress des DZVhÄ in Münster unter dem Motto: Homöopathie: Ökologisch – Nachhaltig – Wissenschaftlich nahmen rund 500 Ärztinnen und Ärzte teil.