Repräsentative GfK-Umfrage zeigt steigende Nachfrage nach homöopathischen Arzneimitteln

Berlin, 21.11.2013. Die Nachfrage nach homöopathischen Arzneimitteln ist innerhalb der letzten zehn Jahre gestiegen. Das sagen 90 Prozent von 200 befragten Apothekerinnen und Apothekern aus öffentlichen Apotheken. Die vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) in Auftrag gegebene Studie untersucht den Status von homöopathischen Arzneimitteln in Apotheken.

Die repräsentative Befragung wurde von der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK Health) im August 2013 durchgeführt und jetzt veröffentlicht. Dr. Barbara Steinhoff, Leiterin der Abteilung Pflanzliche und Homöopathische Arzneimittel im BAH, sieht in den positiven Ergebnissen einen Beleg für den auch gefühlt hohen Stellenwert der Homöopathie in Deutschland.

Jede vierte Apotheke bereits Homöopathie-Zentrum

Besonders deutlich belegt die hohe Akzeptanz homöopathischer Arzneimittel, dass bereits 23 Prozent, also jede vierte Apotheke in Deutschland, Homöopathie als Schwerpunktthema nennt. Dort werden zu 94 Prozent homöopathische Arzneien von Kunden mehrmals täglich nachgefragt. Im Durchschnitt aller Apotheken liegt der Wert bei immerhin 70 Prozent.

Apotheker kritisieren, dass Homöopathie nicht im Studium gelehrt wird

Die Studie gibt auch ein Signal an die universitäre Ausbildung der Pharmazeuten. So sehen 81 Prozent der Apotheker die Homöopathie in ihrem Studium nicht ausreichend berücksichtigt. Entsprechend groß ist der Bedarf an Fortbildungen, für die sich 75 Prozent interessieren.

Beratung bei der Selbstmedikation

Die Selbstmedikation bei leichteren Beschwerden durch die Patienten ist Realität. Apotheker empfehlen vor allem bei Erkältungen, Allergien, Verletzungen, Kopfschmerzen, Kinderkrankheiten, nervöse Unruhe und Schmerzen homöopathische Arzneien. Der typische Kunde ist jung, weiblich und bereits Mutter.

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