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FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

Lesen Sie die komplette Studie hier.

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Dr. vet. Achim Schütte, Karl & Veronica Carstens-Stiftung

"Der routinemäßige Einsatz von Antibiotika zur Aufrechterhaltung der Tiergesundheit ist ein Hinweis auf nicht tierschutzgerechte Tierhaltung." Januar 2001

Ist die Homöopathie eine Alternative in der industriellen Nutztierhaltung?

Ja, die Homöopathie ist immer dann eine Alternative, wenn sowohl ihre Regeln beachtet als auch die Erkenntnisse der Epidemiologie, der Tierhygiene und des Tierschutzes zum Wohle der Tiere umgesetzt werden.

 

An neu aufgestallten Mastschweinen unterschiedlicher Herkunft wird in aller Regel Antibiotika verfüttert, um Erkrankungen zu verhindern. Kann die Homöopathie hier ebenfalls zum Einsatz kommen?

Der routinemäßige Einsatz von Antibiotika zur Aufrechterhaltung der Tiergesundheit ist ein Hinweis auf nicht tierschutzgerechte Tierhaltung. Hier kann bzw. sollte die klassische Homöopathie nicht als Ersatz verwendet werden. Die vorweg erwähnte Studie hat die Wirksamkeit von niedrigen Potenzen im Vergleich zu einer Placebogruppe und niedrig dosierten Antibiotika belegt. Sie zeigt, dass selbst unter konventionellen Bedingungen mit der Homöopathie erfolgreich prophylaktisch gearbeitet werden kann. Der Anteil trotz Behandlung erkrankter Tiere war jedoch mit 15 Prozent noch viel zu hoch, als dass dieses Vorgehen konventionell arbeitenden Betrieben empfohlen werden kann. Das Ziel sollte sein, den routinemäßigen prophylaktischen Einsatz jeglicher Medikamente, seien es Allopathika oder Homöopathika, unnötig zu machen. 

 

Lassen sich alle Krankheiten bei den Tieren eines Hofes homöopathisch behandeln?

Nein, denn bei Tieren gelten dieselben Grenzen für deren Einsatz wie beim Menschen. Einen Calciummangel bei einer Kuh während bzw. nach der Geburt, der zum Festliegen führt, werde ich immer mit einer Calciuminfusion begegnen. Als Begleittherapie läßt sich die Homöopathie jedoch überall einsetzen .

 

Die individuelle Arzneigabe ist ein Prinzip der Homöopathie. Wie funktioniert das in der Intensivtierhaltung?

Eine Tierherde besteht zwar aus Einzeltieren = Individuen, sie trägt aber selber auch Charakteristika eines komplexen Organismus, der für sich betrachtet ebenso repertorisiert werden kann wie ein Einzeltier, zumal wir es in der industriellen Nutztierhaltung mit sehr engen Verwandtschaftsverhältnissen zu tun haben. 

 

Wie sieht die Kostenseite der homöopathischen Behandlung aus?

Die Kosten einer homöopathischen Therapie sind in der Regel ähnlich der einer konventionellen, bei intensiver Beratung teilweise sogar höher. Die Medikamentenkosten sind ebenfalls in etwa gleich. Bei konsequenter Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Reduzierung des Erkrankungsrisikos im Zuge der kontinuierlichen Beratung können aber insgesamt die Kosten deutlich gesenkt werden: Es werden weniger Tiere krank.

 

Gibt es nach einer homöopathischen Behandlung Arzneimittelrückstände in Fleisch oder Milch?

Bei Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, das heißt bei Anwendung homöopathischer Arzneimittel nur ab der erlaubten Potenzen, sind keine Rückstände zu befürchten. 

 

Gibt es bei der homöopathischen Behandlung auch negative Folgen?

Unerwünschte Begleitwirkungen sind möglich. So etwa bei Erstverschlimmerung einzelner Symptome, die jedoch bei Befolgung der Anwendungsregeln - dem Absetzen der Medikation - rasch wieder verschwinden.

 

Mit welchen nichtmedizinischen Maßnahmen lässt sich der hohe Krankenstand in den Ställen reduzieren?

Mit dem Schlagwort "tiergerechte Haltung", was einfach ausgedrückt heißt: Mehr Luft, mehr Licht, mehr Bewegung. Es sind häufig eine Vielzahl an Einzelfaktoren, die das Wohlbefinden der Tiere beeinflussen und die es zu beachten gilt, wenn man gesunde, vitale und widerstandsfähige Tiere aufziehen und halten möchte.

 

 



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