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FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

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"Um Suchterkrankungen erfolgreich behandeln zu können, muss man ihre Ursachen aufdecken."

Dr. Frans Kusse über die homöopathische Behandlung von Patienten mit Suchterkrankungen

Was sind die häufigsten Suchterkrankungen, die Sie in Ihrer Praxis behandeln?

Ich arbeite seit 1998 Teilzeit in der De Brijder-Sucht-Klinik in Alkmaar (40 km nordwestlich von Amsterdam). Patienten absolvieren dort eine intensive sechs- bis neunmonatige Gruppentherapie, drei Tage in der Woche. Ziel dieser Behandlung ist, die Hintergründe der Sucht aufzudecken und diese so weit wie möglich zu heilen. Die Hauptsuchtarten sind: Kokain, Heroin, Alkohol und Cannabis. Aber viele unserer Patienten haben auch noch andere Drogen genommen. Wir behandeln auch andere Arten von Süchten wie Spiel- oder Magersucht.

 

Gibt es Unterschiede zwischen der Behandlung von "stofflichen" Süchten (Kokain o. Ä.) und der von psychischen?

Für die homöopathische Behandlung besteht eigentlich kein großer Unterschied zwischen den Arten von Sucht. In der Praxis ist die Herangehensweise aber verschieden: Bei Drogen- oder Alkoholsucht muss eine Entgiftung und Abstinenz vorausgehen. Im Prinzip nehmen die Patienten, die zu mir kommen, keine Drogen mehr, obwohl in der Praxis viele von ihnen von Zeit zu Zeit rückfällig werden.

Wirken homöopathische Arzneien auch bei Tabletten- oder Heroinabhängigen?

Homöopathische Medikamente wirken auch bei Patienten, die noch Heroin-, Alkohol-, etc. -abhängig sind, aber sie halten länger and und wirken tiefer, wenn die Patienten gar nicht mehr konsumieren. Meiner Ansicht nach ist es nötig, sich gewissenhaft den zu Grunde liegenden Ursachen bewusst zu werden und diese zu heilen.

Geben Sie homöopathiche Arzneien bereits bei der Entgiftung oder erst nach dem körperlichen Entzug?
Meine Patienten haben bereits das Stadium der Entgiftung hinter sich. Obwohl ich glaube, dass die Homöopathie bei der Entgiftung von großem Nutzen sein kann. In manchen Fällen gab ich Cannabis in homöopathischer Dosis, als die Symptome von Cannabis bestehen blieben.

Wie kann die Homöopathie helfen, von der Sucht loszukommen?

Für mich ist es unerlässlich, die Hintergründe zu suchen. Sucht ist meiner Ansicht nach eine Art von Selbstmedikation, eine Art, Schmerz zu lindern. 80% der Patienten dieser Klinik haben eine Vorgeschichte von sexuellem Missbrauch und Gewalt in ihrer Jugend.

Muss der homöopathische Arzt zur Behandlung von Suchterkrankungen spezielle Erfahrungen haben?

Ein guter homöopathischer Arzt, der zuhören kann, offen ist und keine Vorurteile gegenüber Süchten hat, kann Süchte behandeln. Notwendig ist Wissen über die Effekte von Alkohol und Drogen und für eine gute Kommunikation mit Kollegen der konventionellen Medizin auch Wissen über die schulmedizinische Behandlung.

 

 



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