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FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

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Dr. Uwe Friedrich, Leiter des Forschungsprojekts „Homöopathische Krebsbehandlung" an der Universität Heidelberg

„Wird Krebs festgestellt, sollte nicht panisch mit der erstbesten Therapie begonnen werden. Ich rate dazu, sich erst einmal Zeit zu nehmen, bis sich die erste Panik gelegt hat."

Warum gewinnt das Thema homöopathische Krebsbehandlung immer mehr an Aktualität?
Seit Dr. Dario Spinedi Mitte der 90er Jahre im Tessin eine homöopathische Krebsklinik eröffnet hat, ist erstmals eine systematische Krebsbehandlung in Europa möglich geworden. Seitdem wird sich innerhalb der Homöopathie intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Öffentlich wird das Thema homöopathische Krebsbehandlung überhaupt erst seit etwa 10 Jahren diskutiert.

Behandeln Sie Krebs anders als Asthma?
Im Prinzip nicht, da das homöopathische Grundprinzip dasselbe ist. Aber die Heilung von Krebs dauert viel länger, etwa so lange wie seine Entstehung, und der Patient wird bis zur vollständigen Ausheilung homöopathisch begleitet.

Wird das in der Schulmedizin nicht auch gemacht?
Nein, es werden zwar regelmäßige Nachuntersuchungen durchgeführt, aber wird nach Jahren wieder eine Krebserkrankung festgestellt, gilt diese als Neuerkrankung. Aus homöopathischer Sicht ist der Patient aber immer noch krank. In der langen Zeit der Begleitung wird versucht, zum Beispiel positiven Einfluss auf seine Lebensweise zu nehmen, um möglichst dem Krebs den Nährboden zu entziehen. Denn nicht nur Operationen und Arzneimittel helfen, sondern auch Hilfestellungen bei der Umstellung der Ernährung und der Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Wie sieht aus Ihrer Sicht eine optimale Krebsbehandlung aus?
Im Idealfall ist der Patient schon vor der Diagnose Krebs in homöopathischer Behandlung. Wird die Krankheit festgestellt, sollte nicht panisch mit der erstbesten 
Therapie begonnen werden. Ich rate dazu, sich erst einmal Zeit zu nehmen, etwa vier bis acht Wochen, bis sich die erste Panik gelegt hat und man sich über die verschiedensten Therapieformen und Krebs informiert hat. Brustkrebspatientinnen, die eine solche Denkpause eingelegten, hatten laut einer Studie größere Heilungschancen als Frauen, die sofort mit Operation und Chemotherapie begannen. 
Eine homöopathische Behandlung sollte möglichst vor der schulmedizinischen beginnen. Sie wird durchgeführt wie die Behandlung einer chronischen Erkrankung und wird auch während Chemotherapie und Operationen fortgesetzt. 

Wenn der Krebs nicht immer besiegt werden kann, welche positiven Effekte hat eine homöopathische Therapie?
Die Lebensqualität des Erkrankten steigt deutlich, da krebsbedingte Symptome wie etwa Schmerzen, Depressionen oder Müdigkeit gelindert oder geheilt werden können. Auch kann positiver Einfluss auf die Wundheilung nach Operationen genommen werden.

Es gibt Tausende dokumentierte positiv verlaufene homöopathische Krebsbehandlungen. Warum konnte bis heute keine von der Schulmedizin akzeptierte Studie vorgelegt werden?
1999 wollten wir an der Uni-Klinik in Heidelberg eine vergleichende Studie durchführen. Es sollten zwei Gruppen mit Brustkrebspatientinnen gebildet werden. Die eine Gruppe sollte rein schulmedizinisch behandelt werden, die andere Gruppe zusätzlich homöopathisch. Die Studie kam nicht zustande, da über 80 Prozent der Frauen nicht auf die Homöopathie verzichten wollten. Da aber die vergleichenden und randomisierten Studien die einzig anerkannten und als Wirkungsbeweis geltenden sind, aber von den Patienten abgelehnt werden, haben wir nichts vorzuweisen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass kein Krebspatient auf die Homöopathie verzichten muss und dass ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Schulmedizin und Homöopathie die Regel wird, damit wir aus beiden Therapien das beste für den Patienten anwenden können. 

Dr. med. Uwe Friedrich, Facharzt für Allgemeinmedizin und Chirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Homöopathie & Naturheilverfahren, betreut seit 1999 das Forschungsprojekt „Homöopathische Krebsbehandlung" an der Universität Heidelberg. Im Januar 2004 eröffnen Uwe Friedrich und der homöopathische Arzt Heinz Huber in Bad Imnau eine homöopathische Klinik für chronische Erkrankungen.
Kontakt: uwe.friedrich@stahlbad.de

 

 



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