Suche

Suche

FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

Lesen Sie die komplette Studie hier.

Weiterbildungsportal

Weiter- und Fortbildung

Hier starte ich meine Weiter- und Fortbildung Homöopathie

Praxis mit Zukunft!

Flyer Junge Ärzte

Laden Sie unseren Flyer "Praxis mit Zukunft" als PDF herunter, weitere Informationen erhalten Sie im Bereich "Mitglied werden".

Homöopathie Forschungs-Reader

DZVhÄ-Studienübersicht Homöopathie-Forschung

Kontakt Pressestelle

Hauptstadtbüro Komplementärmedizin

Axel-Springer-Str. 54 B

10117 Berlin

Tel.: 030-325 97 34 18

E-Mail: presse@dzvhae.de


Größere Kartenansicht

.

Fakten zur Homöopathie: Kosten, Praxis, Forschung

Berlin, 5. August 2015. Stellungnahme des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) zum Beitrag „Homöopathie auf dem Vormarsch“ (Report Mainz vom 4.8.2015, ARD). Insbesondere die von „Report Mainz“ gesetzte These, durch die Erstattung der Kosten für ärztliche Homöopathie seien Beitragserhöhungen gesetzlicher Krankenkassen zu befürchten, entspricht nicht den Tatsachen – und wurde an keiner Stelle des Beitrags belegt.  

Zur Kostenübernahme Homöopathie in GKV, PKV und Beihilfe:

Jeder Patient in Deutschland hat bei Vertrags- oder Privatärzten Zugang zu einer homöopathischen Behandlung. Gesetzliche Krankenversicherungen handhaben die Kostenübernahme im Rahmen von Selektivverträgen oder Satzungsleistungen unterschiedlich, PKVn / Beihilfe erstatten nach GOÄ.

 

  • In der GOÄ ist die Homöopathie mit eigenen Ziffern (30 und 31) abgebildet und wird damit in Voll- bzw. entsprechenden privaten Zusatzversicherungen und von der Beihilfe übernommen.
  • Homöopathie ist laut Sozialgesetzbuch V Bestandteil der GKV, Selektivverträge Homöopathie werden auf dieser Grundlage geschlossen und durchgeführt. 
  • Gesetzliche Krankenkassen haben mit einem Homöopathie- Vertrag die Möglichkeit, Patienten und Ärzten einen ganzheitlichen therapeutischen Ansatz zu bieten, den es ansonsten in der GKV nicht gibt.
  • Rund 2/3 der Kassen haben Verträge mit der DZVhÄ-Managementgesellschaft geschlossen, darunter auch die großen der Branche, wie Barmer GEK und Techniker Krankenkasse.
  • 12 Krankenkassen haben Selektivverträge mit Kassenärztlichen Vereinigungen.
  • Rund ein (1) Prozent der gesamtdeutschen Vertragsärzte nimmt an den Selektivverträgen teil.
  • Leistungserbringer sind eine kleine, sehr gut qualifizierte Gruppe von ca. 1.350 Ärzten.
  • Rund 90 Kassen erstatten homöopathische Arzneimittel im Rahmen von Satzungsleistungen.
  • Die Versorgung mit Selektivverträgen hat folgende Ziele…
  • qualitativ hochwertige, patientenorientierte Versorgung
  • Kommunikation zwischen Ärzten, Krankenkasse und Patient zu verbessern
  • bessere Koordination der Leistungserbringung zu ermöglichen
  • schnellerer Heilerfolg
  • Vermeidung von Wiedererkrankungen und Chronifizierung
  • Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen und Behandlungsdiskontinuitäten
  • weniger Nebenwirkungen
  • und damit auch Kosteneinsparungen.
  • Eine mittelgroße BKK gibt etwa an, im Jahr 2014 im Schnitt 24 Cent pro Versicherten für die ärztlich-homöopathische Behandlung bezahlt zu haben.
  • Einige Krankenkassen bieten die Kostenübernahme von homöopathischen Behandlungen als Satzungsleistung an.
  • Mit dem Angebot von Selektivverträgen Homöopathie wird eine Schlechterstellung der GKV-Versicherten gegenüber den Privatversicherten vermieden.

Zur Homöopathie in der Praxis

  • Homöopathische Ärzte haben ein schulmedizinisches Studium absolviert und nach dessen Abschluss eine von den Landesärztekammern anerkannte Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen, um die Zusatzbezeichnung Homöopathie führen zu dürfen. Zurzeit haben rund 7.000 Ärztinnen und Ärzte eine Zusatzausbildung in ärztlicher Homöopathie.
  • Der DZVhÄ bietet mit dem Homöopathie-Diplom seit 10 Jahren eine über die Voraussetzungen der Zusatzbezeichnung hinausgehende Qualifizierung an. 96% der Ärzte, die an den Selektivverträgen Homöopathie teilnehmen haben das Homöopathie-Diplom.
  • Homöopathie ist eine Arzneimitteltherapie und keine Gesprächstherapie. Die ausführliche homöopathische Erstanamnese ist, neben der körperlichen Untersuchung, das wesentliche diagnostische Instrument, um  das der individuellen Erkrankung des Patienten entsprechende  Arzneimittel zu bestimmen. Dies im Unterschied zur Anamnese in der konventionellen Medizin, die i.d.R. der Vorbereitung einer weiteren zielführenden technischen Diagnostik dient.
  • Bertelsmann Gesundheitsmonitor 2014: 43 % der befragten Patienten homöopathischer Ärzte (Vergleichsgruppe nicht homöopathisch behandelt: 26 %) gaben explizit an, dass eine chronische Erkrankung der Anlass für den Arztbesuch und die homöopathische Behand­lung sei. Als häufigstes Motiv nannten die Homöopathie- Patienten, „dass anderswo keine Besserung erzielt worden war“ (49 %). Bei mehr als 80 % der Patienten, die von homöopathischen Ärzten behandelt wur­den, besserten sich das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück.
  • Homöopathische Ärzte schätzen die Flexibilität der Therapie: Homöopathie lässt sich alternativ und komplementär zur konventionellen Medizin einsetzen und lässt sich in die hausärztliche wie in die fachärztliche Praxis integrieren. (Bertelsmann Gesundheitsmonitor 2014)
  • Ärzte informieren ihre Patienten über die Selektivverträge Homöopathie und darüber, an welchen dieser Verträge sie als Arzt teilnehmen. Informationen zum Kassenwechsel finden Bürger überall im Internet u.a. auf den Websites der Gesetzlichen Krankenkassen oder auch des Bundesministeriums für Gesundheit.

Zur Homöopathie in der Forschung

  • „Schlussfolgerung: Die Wirksamkeit der Homöopathie kann unter Berücksichtigung von internen und externen Validitätskriterien als belegt gelten, die professionelle, sachgerechte Anwendung als sicher. ...“ (Effectiveness, Safety and Cost-Effectiveness of Homeopathy in General Practice – Summarized Health Technology Assessment; Forsch Komplementärmed 2006;13(suppl 2):19–29)
  • „Die Bewertungsberichte kommen in Bezug auf die Wirksamkeit ausnahmslos zu einem positiven Urteil. Insbesondere für die Phytotherapie und die Homöopathie beruht dies auf der Bewertung von publizierten systematischen Übersichtsarbeiten
  • und randomisierten klinischen Studien.“
  • (Programm Evaluation Komplementärmedizin – Schlussbericht, Bern, 24.4.2005)
  • Meta-Analysen zur Homöopathie sind negativ, weil 90 Prozent der Daten ausgeschlossen werden.“ Professor Dr. Robert G. Hahn ist ein schwedischer Forscher, Arzt, Professor und Autor. Er ist Leiter der Forschungsabteilung im Södertälje Krankenhaus, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin Universität Linköping. Mitglied der Forschungskommission der „European Society of Anaesthesiology (ESA)“. www.roberthahn.se
  • Häufige Falschaussagen zur Homöopathie-Forschung sind laut Hahn:
  • „Homöopathie ist unzureichend erforscht.“ – Falsch, denn die Anzahl der RCTs zur Homöopathie ist sehr groß, sogar höher als zu vielen Therapien in der konventionellen Medizin.
  • „Es gibt keine einzige positive Homöopathie-Studie“ – Falsch, denn der größte Anteil aller Homöopathie-Studien zeigt signifikant positive Effekte.
  • „Die Qualität der Homöopathie-Studien ist gering“ – Falsch, denn dies wurde in zwei Arbeiten gut untersucht und widerlegt.
  • „Die Meta-Analysen/Reviews von Ernst und Shang zeigen zweifelsfrei, dass Homöopathie Betrug und Humbug ist“ – falsch, denn nur eine starke Selektion der Daten kann zu dieser Aussage führen, die Gesamtdatenlage zeigt statistisch eine Wirksamkeit.

 

Kontakt:

Pressestelle des DZVhÄ

Christoph Trapp

T 030 - 325 97 34-18

E-Mail: presse-berlin@dzvhae.de

 

 



  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen
  • Druckversion dieser Seite
.
.

xxnoxx_zaehler