Suche

Suche

FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

Lesen Sie die komplette Studie hier.

Weiterbildungsportal

Weiter- und Fortbildung

Hier starte ich meine Weiter- und Fortbildung Homöopathie

Praxis mit Zukunft!

Flyer Junge Ärzte

Laden Sie unseren Flyer "Praxis mit Zukunft" als PDF herunter, weitere Informationen erhalten Sie im Bereich "Mitglied werden".

Homöopathie Forschungs-Reader

DZVhÄ-Studienübersicht Homöopathie-Forschung

Kontakt Pressestelle

Hauptstadtbüro Komplementärmedizin

Axel-Springer-Str. 54 B

10117 Berlin

Tel.: 030-325 97 34 18

E-Mail: presse@dzvhae.de


Größere Kartenansicht

.

„Überdosis“ Homöopathie: medizinisch sinnfreie Aktion

Berlin, 21. Oktober 2016. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) führt eine „Überdosis“-Aktion in Hamburg und Berlin durch. Am 23. Oktober treffen sich Homöopathie-Gegner, um gemeinsam eine „Überdosis“ homöopathischer Arzneien (Globuli) einzunehmen – und das Ausbleiben von Vergiftungserscheinungen als Wirkungslosigkeit der Arzneimittel zu deuten.
„Die Aktion ist aus medizinischer Sicht komplett sinnfrei“, erklärt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). „Bei der Einnahme von homöopathischen Hochpotenzen ist die Häufigkeit der Einnahme von Bedeutung, nicht die Menge. Die Aktion bringt keinen Erkenntnisgewinn“, so Bajic.

 

Ebenfalls wird außer Acht gelassen, dass die Homöopathie auf dem Ähnlichkeitsprinzip basiert: „Würden die Aktionisten ihre individuellen Beschwerden einem homöopathischen Arzt schildern, könnte dieser ein heilendes Homöopathikum für den Einzelnen finden“, erklärt Bajic, „eine Arzneigabe – ohne Bezug zum Beschwerdebild des Patienten – ist gar keine Homöopathie“, so Bajic weiter.

 

 Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) äußert sich ablehnend zur Aktion: „Aus Sicht des BfArM tragen Aufrufe, Arzneimittel in Überdosierungen einzunehmen, nicht zur Aufklärung und Sensibilisierung von Patientinnen und Patienten bei“, heißt es von der Behörde.

 

 Das letzte Mal fand die von der GWUP als jährliche Aktion geplante „Überdosis“ Homöopathie im Jahr 2011 in Deutschland statt. Danach wurde die Kampagne gestoppt: Die GWUP hatte Kinder an der Aktion teilnehmen lassen, sie schluckten ganze Fläschchen homöopathischer Arzneien. Darüber hinaus gab es kritische Berichterstattung zur GWUP-Aktion, Journalisten ließen sich kaum von der PR-Kampagne instrumentalisieren.

 

 Dass die Homöopathie wirkungsvolle Medizin ist, ist durch viele Studien der unterschiedlichsten Designs belegt. Sowohl kontrollierte randomisierte Studien (RCTs) als auch Studien aus der Versorgungsforschung zeigen, dass die Homöopathie wirkt: „Es liegen heute mehr als 200 randomisierte klinische Studien zur Homöopathie vor, von denen mehr als die Hälfte ein statistisch signifikantes und positives Ergebnis zugunsten der Homöopathie aufweist“, erklärt Dr. Michael Teut von der Charité Berlin, „die Studien aus der Versorgungsforschung zeigen in der Summe ein relativ einheitliches Bild: Bei Patienten, die sich homöopathisch behandeln lassen, treten im klinischen Alltag relevante Verbesserungen auf, ähnlich stark ausgeprägt wie in der konventionellen Therapie, allerdings mit weniger Nebenwirkungen“. Teut ist einer der Autoren des aktuellen Forschungsreaders „Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie“, der von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom) im Mai 2016 herausgegeben wurde (Download unter: www.homoeopathie-online.info). Kompletter Forschungsreader hier als PDF.

 



  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen
  • Druckversion dieser Seite
.
.

xxnoxx_zaehler