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FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat am 27. Mai 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

Lesen Sie die komplette Studie hier.

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Praxis mit Zukunft!

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Zeitschrift Homöopathie

Homöopathie Forschungs-Reader

DZVhÄ-Studienübersicht Homöopathie-Forschung

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Interview mit Hilde Mattheis, SPD

Hilde Mattheis, SPDDZVhÄ: Eine Allensbach-Studie zeigte 2009, dass mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland selbst schon einmal homöopathische Mittel verwendet hat (53 Prozent). Erhebungen von Krankenkassen sprechen sogar von 68 Prozent. Die besonderen Therapierichtungen spielen im Gesundheitssystem allerdings eine nur untergeordnete Rolle. Werden Sie sich des Themas annehmen und die Homöopathie als komplementäre Methode politisch unterstützen?

Mattheis: Die Homöopathie ist eine ergänzende Methode zur klassischen Medizin. Ich selber greife oft auch auf homöopathische Mittel zurück. So wie ich sind viele Patientinnen und Patienten von der Wirkung überzeugt. Jeder und jede sollte die Möglichkeit haben auf diese Form der Behandlung zuzugreifen.

 

DZVhÄ: Es liegen zahlreiche positive Studien der unterschiedlichsten Designs zur Homöopathie vor. Weitere Forschung ist aber nötig. Werden Sie sich für die öffentliche Förderung der Forschung in diesem Gebiet einsetzen?

Mattheis: Wir brauchen im Bereich der Homöopathie mehr Forschung. Dies sollte auch durch öffentliche Mittel gefördert werden.

 

DZVhÄ: Haben Selektiv-Verträge mit Krankenkassen aus Ihrer Sicht eine Zukunft?

Mattheis: Ja, Selektivverträge sind ein Instrument für den Wettbewerb der Krankenkassen untereinander.

 

DZVhÄ: Wenn es zur Bürgerversicherung kommt, wird die ärztliche Homöopathie dann Bestandteil sein?

Mattheis: Mit der Bürgerversicherung wollen wir die 2-Klassen-Medizin beseitigen und alle Bürgerinnen und Bürger in einem System versichern. Alle sollen sich entsprechend ihrer finanziellen Möglichkeiten an diesem Solidarsystem beteiligen. Mit einem gerechteren Finanzierungsystem schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass alle am medizinischen Fortschritt teilhaben können. Über die Ausgestaltung des Leistungskatalogs in einer Bürgerversicherung muss noch diskutiert werden. Ebenso muss diskutiert werden, welche Therapien in einem solchen Leistungskatalog mit eingeschlossen sind.

 

DZVhÄ: Es gibt in Deutschland ca. 10.000 rein privatärztlich niedergelassene Ärzte, davon praktizieren etwa 10 Prozent Homöopathie. Können sich alle Patienten im Rahmen einer Bürgerversicherung von diesen Ärzten behandeln lassen?

Chronisch kranken Patienten – sie sind häufig schulmedizinisch austherapiert - kann der homöopathische Arzt zu meist helfen. Das zeigen die subjektiven Einschätzungen von Ärzten und Patienten und die objektiven Daten aus der Versorgungsforschung. Bezahlen muss der Patient die Therapie aber selber. Sollte die starre Abgrenzung der Homöopathie in der GKV nicht gelockert werden?

Mattheis: Die beiden Fragen möchte ich aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantworten:

Der Leistungskatalog der Krankenkassen unterliegt dem Selbstverwaltungsprinzip. Als Politik sind wir für die gesetzlichen Rahmenbedingungen zuständig. Homöopathische Leistungen können von den Krankenkassen als Zusatzleistungen angeboten werden. Im Wettbewerb der Krankenkassen ist es für Krankenkassen durchaus von Vorteil, wenn sie die starre Abgrenzung lockern.

 

DZVhÄ: Wie können die ärztlichen Verbände aus der Komplementärmedizin Sie in Ihrer politischen Arbeit unterstützen?

Mattheis: Meine politische Arbeit gestalte ich unabhängig, aber natürlich suche ich auch den Dialog mit den Fachverbänden. Gern bin ich bereit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

 

DZVhÄ: Wer wird der nächste Gesundheitsminister?

Mattheis: Die Wählerinnen und Wähler werden darüber entscheiden, wie es mit der Gesundheitspolitik 2013 weitergehen soll: Ob wir zu einem solidarischen System mit der Bürgerversicherung kommen, wie es die SPD fordert oder Gesundheit immer stärker privatisiert wird, wie es beispielsweise mit dem Pflege-Bahr durch die derzeitige Bundesregierung geschehen ist. Ich wünsche mir selbstverständlich ein sozialdemokratisch geführtes Gesundheitsministerium.



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