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FAQ zur Forschung

FAQ HRI Homöopathie

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Homöopathie-Forschung

Die Studien zeigen: Homöopathie ist wirksam

Forschungsreader

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie hat 2016 einen 60-seitigen Forschungsreader vorgelegt. Mehr...

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

Bertelsmann Gesundheitsmonitor

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

Lesen Sie die komplette Studie hier.

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Formen von Essstörungen

 

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass jeder 5. Jugendliche gefährdet ist, eine Essstörung zu entwickeln. Auch wenn der Anteil von wirklich Betroffenen in der Bevölkerung geringer ist, steht hinter jeder Erkrankung ein dramatisches Geschehen, das nicht nur den Kranken belastet, sondern auch Eltern, Geschwister, Familie und Freunde massiv betrifft. Ohnmacht, Sorge, Hilf- und Ratlosigkeit geht mit den Erkrankungen einher. Deshalb am Anfang die wichtigste Botschaft: Auch wenn Essstörungen lange anhalten, sie sind in den meisten Fällen zu bewältigen. Doch bei dem Verdacht aus eine Essstörung ist schnelle Hilfe erforderlich. Je früher man sich mit der Erkrankung auseinandersetzt, desto leichter verläuft der Heilungsprozess.

 

Essstörungen

Magersucht (Anorexie) ist die Essstörung, die am längsten bekannt ist. Schon im Kinderbuch „Struwwelpeter“ des Frankfurter Arztes Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1845 wird ein drastischer Krankheitsverlauf in der Geschichte vom „Suppen-Kaspar“ erzählt. Aktuell definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer „International Classification of diseases“ die Erkrankung anhand folgender Punkte: wenn ein Körpergewicht mit einem Body Mass Index (BMI) von unter 17,5 erreicht wird – also wenn beispielsweise eine Frau von 1,65 m Größe ein Körpergewicht von 48 Kg unterschreitet – und dieses Gewicht durch Vermeidung von Speisen, selbst herbeigeführtes Erbrechen oder Abführen, durch übermäßige körperliche Aktivitäten, den Gebrauch von Abführmitteln oder Entwässerungsmedikamenten zustande gekommen ist. Bei dieser Erkrankung liegt eine Störung der eigenen Körperwahrnehmung vor, verbunden mit der nicht korrigierbaren Angst vor dem Dickwerden. Durch die Mangelversorgung des Organismus kommt es zu einer Hormonstörung, die die unterschiedlichsten Bereiche des Organismus betrifft. Tritt die Magersucht mit Beginn oder vor der Pubertät auf, kommt es zur Verzögerung oder Hemmung von physiologischen Entwicklungsschritten wie beispielsweise der Entwicklung der Gebärmutter und der Eierstöcke.

Hier können Sie den eigenen BMI ausrechnen.

Essbrechsucht (Bulimie) heißt wörtlich Stierhunger und ist geprägt durch Heißhunger-Attacken mit unkontrollierter Nahrungsaufnahme. Der Kranke beschäftigt sich andauernd mit dem Thema Essen, entwickelt eine unwiderstehliche Gier nach Nahrungsmitteln, die er mit Essattacken befriedigt, bei denen sehr große Nahrungsmengen in kurzer Zeit konsumiert werden. Er versucht dann, dem dick machenden Effekt durch verschiedene Mechanismen entgegenzusteuern, da er von der krankhaften Furcht vor dem Dicksein genauso getrieben wird wie ein magersüchtiger Patient. Hierzu gehören auch bei ihm Missbrauch von Medikamenten, übermäßige körperliche Aktivität und zeitweilige Fasten-Perioden.

Fresssucht (binge eating) gewinnt in den letzten 2 Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung. Hierbei kommt es zu Ess-Anfällen, die als unkontrolllierbar erlebt werden. Der Erkrankte hat das Gefühl, mit dem Essen nicht aufhören zu können. Der Patient schlingt das Essen herunter bis zu einem unangenehmen Völlegefühl – auch wenn gar kein Hunger bestanden hat. Diese Ess-Anfälle werden häufig in aller Heimlichkeit durchgeführt, da man wegen der übergroßen Menge verlegen ist. Sie werden begleitet von Ekel vor sich selbst, Schuldgefühlen und Deprimiertheit. Diese Gefühle halten nach den Attacken noch sehr lange an. Im Gegensatz zu Anorexie und Bulimie fehlen aber die kompensatorischen Verhaltensweisen wie Erbrechen, Fasten oder Medikamentenmissbrauch.

Essstörungen können ineinander übergehen oder sich in ihrer Erscheinungsform mischen. Sie beginnen fast immer im Jugendalter, zunehmend in der Präpubertät und setzen sich häufig ins Erwachsenenalter fort. Betroffen sind nach wie vor eher Mädchen und junge Frauen, Jungen „holen aber auf“. Gerade bei ihnen kommt es aber relativ spät zum Erkennen der Krankheit.



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