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Bertelsmann Gesundheitsmonitor: repräsentative Studie zur Homöopathie!

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Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

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Materia Medica Revision

Muss die Materia Medica überarbeitet werden?

Von Lars B. Stange, Arzt für Allgemeinmedizin / Homöopathie (Kissing)

 

In den letzten Jahren hat die Frage der Materia Medica Revision als Anliegen der homöopathischen Ärzteschaft deutlich an Gewicht gewonnen. Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigen sich damit. Als Praktiker stellt sich die Frage: Worum geht es eigentlich in diesen Projekten? Was sind die Besonderheiten der homöopathischen Materia Medica?

 

Das homöopathische Konzept der Arzneitherapie stützt sich seit Anbeginn fundamental auf die Ähnlichkeitsbeziehung der bei einer Arzneimittelprüfung am Gesunden gefundenen Symptome mit den Krankheitssymptomen des jeweils zu behandelnden Kranken. Deshalb sind die Sammlungen der Prüfungssymptome seit Hahnemann die Basis jedes positiven Wissens über die Wirkstruktur der erfolgreich verwendeten Arzneien.

 

Die bekanntesten primären, also nach dem Kopf-zu- Fuß-Schema angeordneten Materiae Medicae (MM), stammen aus Hahnemanns Feder und sind bis heute die unverzichtbare Grundlage unseres ärztlichen Handelns. Die bekanntesten sind die „Reine Arzneimittellehre“ und die „Chronischen Krankheiten“. Diese Werke liegen mittlerweile beide in einer zeitgemäßen sorgfältigen Edition vor. Basierend auf diesen und ähnlichen Quellen des 19. Jahrhunderts sind eine Fülle von MM entstanden, die sekundären MM. Hier wird zugunsten der inzwischen durch die Praxis als wichtig erkannten Zeichen und Symptome eine komprimierte Darstellung angestrebt, meist auch mit deutlichen klinischen Bezügen zum Wirkbereich der Arzneien.  Ferner werden der Bezug zu Folge- und Ergänzungsarzneien, die antidotarische Wirkung von Stoffen, sowie toxikologische Kenntnisse des Ausgangsstoffes dargestellt. Diese oft umfangreichen Werke sind die Arbeitsgrundlage ganzer Generationen von Ärzten geworden. Zu nennen sind etwa die Bücher von Allen, Bönninghausen, Boger, Kent, Hering, Clarke, Lippe und, aus neuerer Zeit, Mezger und Vermeulen. Diese Werke und die in der Neuzeit um sehr viele Symptome und Mittel erweiterten Repertorien haben bis heute als Grundlage der praktischen Ausübung der Homöopathie gedient. Aber parallel zu den so stark erweiterten Repertorien wuchs unter vielen homöopathischen Praktikern das Unbehagen an dem (zu) schnellen Wachstum bei den zum Teil zu wenig gesichert erscheinenden Ergänzungen. Zumal immer wieder Mittelverwechselungen und das Fehlen von Symptomen aus den alten Prüfungen entdeckt wurden. „Back to the roots!“ war der Impuls, mit dem einige Arbeitsgruppen aufbrachen, sich die Vergewisserung und Sicherung der Quellenkenntnisse aus der Frühzeit der Homöopathie zum Ziel zu machen. Als Praktiker wünschen wir uns als Ergebnis dieser Bemühungen für die Zukunft

 
• eine auf verlässliche Quellen gestützte Materia Medica, die vor allem nutzerfreundlich ist, und
• deren Ergebnisse in eine flexible repertoriale Struktur gebracht werden, die dem Anwender verschiedene Arbeitswege offen lässt und auch eigene Konfigurationen
möglich macht.

 
Momentan beruhen im klinischen Alltag viele Verschreibungen auf dem Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Repertorien. Eine zuverlässige Materia Medica, erschlossen durch ein Repertorium, könnte zu einem qualitativen Fortschritt führen. Mir ist bewusst, dass das alles noch viel Energie und Zeit und auch Geld erfordert, aber die heutigen Möglichkeiten der Datenverarbeitung lassen ein solches Vorhaben in greifbare Nähe rücken.

 

Wir alle sind eingeladen, im Rahmen unserer Möglichkeiten daran mitzuwirken!



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