Na klar, schon über 6.000 Ärztinnen und Ärzte haben sich in Homöopathie weitergebildet, denn  Homöopathie lässt sich in so gut wie jedes Praxismodell integrieren.

Die ärztliche Homöopathie hat den entscheidenden Vorteil, dass der Arzt oder die Ärztin sowohl die konventionelle Medizin als auch die Homöopathie beherrscht. So wird anhand des Krankheitsbilds entscheiden, wie die bestmögliche Therapie aussieht. Für diese Entscheidung sind eine gründliche Diagnostik und eine homöopathische Fallaufnahme notwendig.

Eine körperliche Untersuchung – und wenn nötig weiterführende konventionelle Diagnostik – sollen Antworten geben auf die Fragen, um welche Krankheit es sich handelt. Welche typischen Ursachen sind bekannt? Welchen Spontanverlauf hat sie ohne eine wirksame Behandlung? Welche Komplikationen sind bekannt und müssen berücksichtigt werden? Welche Behandlungsmöglichkeiten bietet die konventionelle Medizin? Mit der homöopathischen Fallaufnahme zieht die Ganzheitlichkeit in die Therapie ein.

Der Arzt oder die Ärztin nehmen sich Zeit, eine oder zwei Stunden, um die aktuellen Beschwerden, die gesamte Persönlichkeit des Patienten, die früheren Krankheiten und die der Familie zu erfragen. Aus all diesen Informationen wird der Arzt die individuelle homöopathische Arznei wählen, die für diese Situation wie ein Schlüssel zum Schloss passen muss. In der Regel wird nur ein homöopathisches Einzelmittel zu einer Zeit genommen.