Editorial Juni 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Leserinnen und Leser,

 

im aktuellen Newsletter finden Sie wieder reichlich Lese- und Denkstoff, wir hoffen, dass für jede und jeden etwas Interessantes dabei ist!

 

Wir haben uns vorgenommen, in unseren Mitgliederinformationen immer wieder mal ein Schwerpunkt-Thema anzubieten, diesmal also das Thema „Homöopathie und Apotheken“ mit drei Einzelbeiträgen im Hauptteil sowie einem kleinen Beitrag „aus den Regionen“.

 

„Im Fokus“ steht für uns Folgendes: Die Bemühungen um Einbettung des DZVhÄ in Konzepte und Allianzen einer Integrativen Medizin nehmen konkrete Formen an. Auch auf Ebene der Landesärztekammern zeichnen sich durch Bildung „Integrativer Listen“ entsprechende Entwicklungen ab. Seien Sie sicher, dass wir jederzeit und vor allem darum bemüht sind, der Homöopathie den ihr gebührenden Stellenwert zu sichern!

 

Noch eine kleine Bitte an Sie!  Wenn Ihnen wichtige Informationen, Veranstaltungshinweise, politisch Relevantes, kreative Ideen oder sonst für Sie als DZVhÄ-Mitglieder Wissenswertes zwischen die Finger oder Ihre Hirnwindungen kommen: lassen Sie es uns wissen! Wir arbeiten in erster Linie für Sie!

 

Sommerliche Grüße

Dr. Ulf Riker

2021-06-24T15:25:48+02:00

Abrechnungsempfehlungen der BÄK verlängert!

Abrechnungsempfehlungen im Rahmen der COVID-19 Pandemie bis zum 30. September 2021 verlängert

Die Bundesärztekammer hat die Abrechnungsempfehlungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie erneut bis zum 30. September 2021 verlängert.

  • Verlängerung der gemeinsamen Abrechnungsempfehlung von BÄK, PKV-Verband und der Beihilfekostenträger für die Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie bis zum 30.09.2021

 

  • Verlängerung der gemeinsamen Abrechnungsempfehlung von BÄK, BPtK, PKV-Verband und der Beihilfekostenträger für telemedizinische Erbringung von psychiatrischen und psychotherapeutischen Leistungen und interdisziplinäre und/oder multiprofessionelle Videokonferenz im Rahmen der COVID-19-Pandemie bis zum 30.09.2021

 

Die Beteiligten vertreten die Sichtweise, dass die Empfehlung zur Hygieneziffer voraussichtlich letztmalig verlängert wurde. Sollte sich die Dynamik des Infektionsgeschehen wider Erwarten negativ entwickeln, treten die Beteiligten zeitnah in den Austausch.

 

Die Veröffentlichungen finden Sie auf unserer Homepage unter folgendem Link:

 

https://www.bundesaerztekammer.de/corona-pandemie/abrechnungsempfehlungen-im-rahmen-der-corona-pandemie/

2021-06-24T11:59:46+02:00

Interview mit Apotheker Hans Wilhelm

  • Herr Wilhelm, erzählen Sie uns bitte, wie Sie als Apotheker zur Homöopathie gekommen sind

Ich war schon früh auf der Suche nach ergänzenden Therapieverfahren, die auf natürliche Weise helfen könnten, Krankheiten aus eigener Kraft zu überwinden. Aber erst eine persönliche schwere Lebenskrise, die ich vollständig und nachhaltig mit Hilfe homöopathischer Arzneien überwinden konnte, hat mich neugierig gemacht. Das war der Zeitpunkt, ab dem ich mich intensiv mit Homöopathie beschäftigt habe.

  • Nach welchen Kriterien beraten Sie in Ihrer Apotheke die Kund*innen, die homöopathische Arzneien kaufen wollen?

Meine Erfahrung ist: Menschen wollen selbst aktiv werden, wenn sie krank sind. Sie übernehmen damit auch Verantwortung für ihre eigene Gesundheit. Damit das erfolgreich gelingt braucht es die Beratungskompetenz auch der Apotheker*innen. In der Apotheke dürfen wir ja nicht selbst therapieren, aber wir können sehr wohl unsere Kund*innen dadurch unterstützen, dass wir mit ihnen eine partnerschaftliche Beziehung aufbauen und z.B. fragen: wie sind Sie denn auf diese Arznei gekommen, die Sie kaufen wollen?  Sobald ein Gespräch stattfindet, ergibt sich auch die Möglichkeit für eine „Mini-Anamnese“: da frage ich z.B. nach der möglichen Ursache ihrer aktuellen Krankheit und nach Modalitäten der Symptome, und oft bestätigt sich die Arzneiwahl der Kund*innen, immer wieder aber kann ich im Beratungsgespräch auch eine andere Arznei vorschlagen, die vielleicht besser passt. Da ist also im Grunde kein Unterschied, ob sich meine Beratung auf Phytotherapie, Nahrungsergänzungsmittel, allopathische Medikamente oder eben die Homöopathie bezieht.

….

  • Wie schätzen Sie die Kompetenz Ihrer Kund*innen in Bezug auf die homöopathische Selbstbehandlung ein? Und wie können Sie diese Kompetenz im Apotheken-Alltag fördern?

Viele Menschen sind ja heutzutage regelmäßig bei „Google“ unterwegs, suchen nach Erklärungen für ihr Kranksein und auch nach Möglichkeiten, was man denn tun könnte. Dieses Vorgehen ist in Laienhand natürlich oft recht unsicher. Aber es gibt natürlich auch sehr viele Menschen, die sich mit der Homöopathie bereits intensiver auseinandergesetzt haben. Ich will es mal so sagen: wenn ich auf Augenhöhe mit den Kund*innen neugierig bin, also auch persönliches Interesse zeige, dann kann das gemeinsame Hinterfragen auch zu neuen Erkenntnissen hinsichtlich einer homöopathischen Arzneiwahl führen und manchmal auch Horizonte öffnen und weiten.

  • Wie sind Ihre Erfahrungen im Kontakt mit homöopathisch tätigen Ärzt*innen sowie entsprechend qualifizierten Heilpraktiker*innen?

Wichtig ist die Offenheit der Apotheker*innen für Homöopathie. Damit diene ich auch dem Verhältnis zwischen Patient*innen und ihren ärztlichen oder nichtärztlichen Therapeut*innen. Menschen, die sich für Homöopathie entschieden haben, suchen auch die Kompetenz einer geeigneten Apotheke, und sie suchen die ergänzende Beratung, damit sie sich rundum sicher und aufgehoben fühlen. Selbstverständlich bin ich auch bereit, seltene homöopathische Arzneien zu besorgen, wenn sie von kompetenten Homöopathen verordnet wurden. Dabei lerne auch ich selber immer wieder Neues hinzu.

  • Können Sie den Anteil homöopathischer Arzneien am Gesamtumsatz Ihrer Apotheke orientierend quantifizieren?

Wir müssen in unseren Apotheken ja ein sehr breites Spektrum an Produkten vorhalten: das reicht von der großen Zahl allopathischer Medikamente über Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine bis hin zu homöopathischen Arzneien. Innerhalb dieser breiten Palette spielt Homöopathie wirtschaftlich eine absolut untergeordnete Rolle. Die Beratungsintensität ist relativ hoch, wenn ich diesen Bereich ernst nehme, der ökonomische Effekt beim Verkauf homöopathischer Arzneien hingegen gering. Was aber meist übersehen wird: meine Offenheit und meine Beratungskompetenz führen zu einer Bindung der Kund*innen, und das wirkt sich – längerfristig – sehr wohl positiv aus. Man muss diesen Aspekt also im Gesamtzusammenhang sehen. Apotheken, die neben allopathischen Medikamenten ausschließlich Mainstream-Angebote im Sortiment haben sind auf dem Markt austauschbar.

  • Was sagen Sie den Kritikern, die Ihnen unterstellen, Sie würden nur Zucker zu überhöhten Preisen verkaufen?

Ich verstehe die Beweggründe für derartige Aussagen nicht! Homöopathie ist unter erfahrener Anwendung und Begleitung nicht gefährlich, sondern sicher. Es gibt viele Studien, die eine Wirksamkeit der Homöopathie belegen. Und man muss sich ja auch Folgendes überlegen: viele allopathische Arzneimittel sind extrem teuer bei manchmal bescheidener Wirkung. Bei der Homöopathie ist es meistens genau umgekehrt. Außerdem: die Entscheidung für Homöopathie ist eine private, Patienten haben das Recht, sich so zu entscheiden. Der Hinweis auf den teuren Zucker ist eigentlich Polemik und dient nur der medialen Aufmerksamkeit.

Vielen Dank, Herr Wilhelm für Ihre klaren Antworten!

Die Fragen stellte Dr. med. Ulf Riker, 2. Vorsitzender des DZVhÄ

Foto: Hans Wilhelm, Apotheker

2021-06-29T11:38:40+02:00

Interview mit Apothekerin Christine Deerberg

  • Warum haben Sie ein großes Homöopathie-Sortiment in Ihrer Apotheke?

Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht, vor allem die verblüffende Wirkung bei Kindern und Tieren hat mich letztendlich überzeugt, dass es sich hierbei um keine Placebo-Wirkung handelt. Seit Jahren besuche ich Fortbildungen mit den Schwerpunkten Naturheilkunde, Homöopathie und Anthroposophische Medizin und bin immer wieder begeistert über die Möglichkeiten, Krankheiten auf natürliche Art zu heilen. Das Sortiment ist im Laufe der Jahre stetig gewachsen, die Nachfrage wird immer größer.

  • Wie reagieren Ihre Kunden auf das Angebot?

Viele Kunden freuen sich über ein zusätzliches Angebot zur Schulmedizin. Viele leiden unter Nebenwirkungen chemischer Arzneimittel und suchen Alternativen.

  • Bei welchen Beschwerden wünschen Kunden Homöopathika?

Häufig bei akuten leichteren Beschwerdebildern aber ebenso auch zur unterstützenden Behandlung chronischer Erkrankungen.

  • Gibt es eine gute Vernetzung mit verordnenden homöopathischen Ärzten in Ihrer Umgebung?

Wir freuen uns über jede Art der Vernetzung, da die Homöopathie eine Form Erfahrungsheilkunde ist und ein Austausch unter den Heilberufen sehr wertvoll ist.

  • Warum gehören Homöopathika aus Ihrer Sicht in die Apotheke?

Gerade homöopathische Arzneimittel erfordern eine besondere Beratung, da sie in der Regel keine Angabe von Indikationen und keine typische Gebrauchsanweisung enthalten. Ein Laie ist häufig völlig überfordert die richtigen Mittel für sich zu finden. Das Internet sehe ich nicht als zielführende Alternative an, letztendlich nimmt man im persönlichen Gespräch vor Ort viel mehr vom Patienten wahr als ein als Computer abfragen kann.

  • Bitte stellen Sie sich und Ihre Apotheke kurz vor.

Wir sind ein fröhliches Team, dass versucht für jeden Kunden die passenden Arzneimittel zu finden. Wir beraten unsere Kunden gerne und sehen unseren Beruf nicht als „Schubladenzieher“ sondern als höchst abwechslungsreichen Heilberuf.

Das Interview finden Sie beim DZVhÄ LV Berlin/Brandenburg

2021-06-24T15:27:43+02:00

Hohe Homöopathie-Beratungskompetenz in den Apotheken

Seit 17 Jahren bietet die bayerische Landesapothekerkammer ein Curriculum zur Weiterbildung im Bereich Homöopathie und Naturheilverfahren an. Von der Bundesapothekerkammer 2003 initiiert gelang die didaktische und inhaltliche Umsetzung für den Bereich Homöopathie in enger Kooperation mit der Dozentenschaft des DZVhÄ-Landesverbandes Bayern. Bei der Ausgestaltung der Vorgaben für dieses Curriculum standen drei Aspekte im Mittelpunkt:

  • Die Grundlagen der Homöopathie Hahnemanns bilden die Basis für das Verständnis der Heilmethode: wie ergänzt die phänomenologische Sichtweise der Homöopathie die kausalanalytische der konventionellen Medizin? Welche Regeln ermöglichen das Erkennen der bestmöglich passenden Arznei? Wie tragen Potenzwahl und Dosierung zum Erreichen des Therapieziels bei?
  • Praxisrelevanz ist Voraussetzung dafür, in knapp 50 Unterrichtseinheiten eine ausreichende präzise und nachvollziehbare Verordnungssicherheit zu erreichen. Anhand eines Kataloges von Krankheitsbildern bzw. Indikationen kommen die häufigsten und wichtigsten Arzneien so zur Darstellung, dass deren Arzneimittel-Bilder zum raschen Wiedererkennen im Beschwerdebild eines Kranken beitragen: die „Ähnlichkeitsregel“ (Similia similibus curentur) wird lebendig und damit praktisch anwendbar.
  • Der Patientensicherheit dient eine Fokussierung auf die homöopathischen Möglichkeiten, aber auch deren Grenzen. Gerade im Bereich der Selbsttherapie durch Laien kommt der begleitenden und beratenden Funktion qualifizierter Apotheker*innen hohe Bedeutung zu: wann können sich Patient*innen selbst behandeln und wann ist ärztliche Kontrolle unbedingt notwendig?

In allen Kursdurchgängen wurde für die vortragenden Ärzt*innen aus der Riege erfahrener Praktiker deutlich, dass die Teilnehmer*innen mit großem Ernst und Engagement sich der Homöopathie gewidmet haben. Wie für die Ärzt*innen, so war auch für die Apotheker*innen immer klar, dass Homöopathie eine wertvolle Ergänzung, manchmal auch Alterative sein kann, dass aber das Fundament für die Anwendung immer auch im Wissen um die akademischen Grundlagen des Studiums besteht: Apotheker*innen stehen, ebenso wie Ärzt*innen immer „auf zwei Beinen“ und haben gelernt, die Optionen der Methode Hahnemanns in kritischer Abwägung und mit Sachverstand in eine bestmögliche Behandlungsempfehlung für Patient*innen / Kund*innen einzubinden.

Vielen Apotheker*innen war die Grundausbildung nicht genug und es bestand der „Wunsch nach mehr“: so gab es in eineinhalb Jahrzehnten ein bis zweimal im Jahr Aufbau-Module, in denen einzelne Themen vertieft und Indikationsbereiche ergänzt wurden. Schrittweise ließ sich so eine immer breitere Palette häufig vorkommender Beratungs-Situationen und konkreter Fragestellungen gemeinsam erarbeiten. Als einer der langjährigen Dozent*innen in diesen Kursen habe ich das Miteinander-auf-dem-Weg-sein mit dem Ziel möglichst individueller Patientenbetreuung immer als Win-win-Situation erlebt. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass sich Patienten / Kunden bei ihren so fortgebildeten Apotheker*innen gut und sicher aufgehoben fühlen dürfen.

Dr. med. Ulf Riker, 2. Vorsitzender DZVhÄ

Den Beitrag finden Sie auch beim DZVhÄ LV Bayern.

2021-06-24T15:30:51+02:00

AHZ 2022: E-Paper oder Print Ausgabe

Die Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ) ist die älteste noch erscheinende medizinische Fachzeitschrift. Die erste Ausgabe erschien 1832 bereits zu Lebzeiten von Samuel Hahnemann. Als Organ des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) e.V. steht ideologiefreies Wissen für die praxisnahe homöopathische Fortbildung im Fokus – um Sie im Praxisalltag bestmöglich zu unterstützen!

Als Mitglied des DZVhÄ erhalten Sie die AHZ automatisch im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft.

Das finden Sie in der AHZ:

  • 6-mal pro Jahr Themenhefte, die sich schwerpunktmäßig einer Indikation widmen
  • Aktuelle Nachrichten aus der Homöopathieforschung und -praxis
  • Ausführliche, gut dokumentierte Kasuistiken, die viel Inspiration für die eigene Mittelwahl bieten
  • Extra-Rubrik „Arzneimittelprüfungen und -bilder“
  • Serviceteil mit Buchbesprechungen, Kongressberichten und Terminkalender
  • Online-Archiv: Alle Ausgaben ab 1948 finden Sie in Thieme Connect unter: www.thieme-connect.de/ejournals

Die AHZ für Ihre Fortbildung

Das Selbststudium der AHZ wird als Fortbildung für das Homöopathie Diplom des DZVhÄ anerkannt. (§ 5a der aktuellen Fortbildungsanerkennungsrichtlinie zum Homöopathie Diplom des DZVhÄ)

Was ist neu ab 2022?

DZVhÄ und Thieme Verlag haben die Konditionen für DZVhÄ-Mitglieder neu verhandelt. Folgendes ändert sich:

Abo-Preise: Der Vorzugspreis für DZVhÄ-Mitglieder in Höhe von 62,90 € inkl. Versand ist seit 2013 unverändert. Das bleibt auch 2022 so (vorbehaltlich außergewöhnlicher Umstände).

E-Paper oder Print-Ausgabe?

Ab Januar 2022 gewährt der Verlag 25% Rabatt für die digitale AHZ-Ausgabe: Das E-Paper kostet 48 € pro Jahr; die Print-Ausgabe 62,90 € pro Jahr.

Möchten Sie als DZVhÄ-Mitglied ab 2022 das Angebot für die digitale AHZ in Anspruch nehmen, informieren Sie bitte Ihren DZVhÄ-Landesverband bis zum 15. September 2021 (per Post oder E-Mail).

Rentner: DZVhÄ-Mitglieder im Ruhestand haben zukünftig die Wahl:

Sie möchten die AHZ wie gewohnt erhalten? Dann brauchen Sie nichts zu unternehmen und alles läuft wie bisher weiter.
ODER
Sie entscheiden sich für den Bezug der kostenreduzierten E-Paper-Ausgabe der AHZ
ODER
Sie möchten das Abo beenden und die AHZ gar nicht mehr erhalten.

Informieren Sie dazu bitte Ihren Landesverband bis zum 15. September 2021. Senden Sie bitte einfach eine Nachricht per E-Mail oder auf dem Postweg, dass Sie Ihr Abo umstellen oder ggf. zum 31.12.2021 beenden möchten.

Bleiben Sie weiterhin Abonnent, erfolgt die Abrechnung wie bisher über die DZVhÄ-Beitragsrechnungen.

Studierende: DZVhÄ-Mitglieder, die studieren, erhalten die AHZ weiterhin kostenlos.

Eine zeitgemäße und inspirierende Fortbildung mit Ihrer AHZ wünscht Ihnen

Ihr DZVhÄ

2021-07-07T09:36:24+02:00

GOÄ-Novellierung – Stand der Dinge

Auf der Delegiertenversammlung des DZVhÄ am 16. Mai 2021 informierte Frau Dr. Katja Aschenbrenner die Delegierten über das virtuelle Gespräch der BÄK mit den Verbänden am 14. April zur GOÄ-Novellierung. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen.

  • Projektverlauf:

Vor 2019: Der sog. „Rechtsteil“ (Bundesärzteordnung, Paragraphenteil) und die Leistungslegendierung der Gebührenordnungspositionen wurde zwischen BÄK, Verbänden und PKV-Verband konsentiert.

2019: Die BÄK erstellte eine sog. betriebswirtschaftliche Bewertung/Bepreisung der Gebührenordnungspositionen, die mit den ärztlichen Berufsverbänden abgestimmt wurde. Unsere Einwände zur Folgeanamnese fanden damals keine Berücksichtigung.

Januar 2020: Die vom Bundesgesundheitsministerium beauftragte Kommission für ein modernes Vergütungssystem (KOMV) lehnte in ihrem Gutachten eine einheitliche Gebührenordnung ab.

Februar 2020 bis März 2021: BÄK und PKV-Verband verhandelten zur Hochrechnung der finanziellen Folgenabschätzung der neuen GOÄ (GOÄ-neu“).

Seit März 2021: Verhandlungen zur Konsentierung der Bewertungen mit dem PKV-Verband

 

  • Abstimmung zur Hochrechnung „GOÄ-alt“ auf „GOÄ-neu“ mit PKV

Datengrundlage: Zusammenführung und Abgleich der Teilstichproben BÄK und PKV-Verband; konsentiertes Ergebnis zur Gesamtstichprobe 2017:
Menge: 755.014.446 abgerechnete Gebührenordnungspositionen
Umsatz:13.840.000.000 Euro
Offensichtlich gibt es unterschiedliche Ansätze der BÄK und des PKV-Verbandes zur Hochrechnung der Leistungsmengen „GOÄ-alt“ auf „GOÄ-neu“: BÄK errechnet -11%, PKV +25% der Menge der dann abgerechneten Gebührenordnungspositionen, Konsensvorschlag der PKV: +5%, Konsensvorschlag der BÄK: -9,5%.

2021-06-24T11:03:44+02:00

Mediathek online

Mediathek des Deutschen Ärztekongresses für Homöopathie

Herzlich willkommen zur Mediathek des Deutschen Ärztekongress für Homöopathie 2021.

Alle Teilnehmer*innen am Online-Kongress (13.-15. Mai 2021) können mit ihren Logindaten (Versand erfolgte am 14. Juni 2021 von eventlab) 1 Jahr lang bis zum 15. Juni 2022 alle Kongressbeiträge erneut erleben.

Nutzen Sie diese Option – ES LOHNT SICH!

So besteht für Sie auch die einzigartige Möglichkeit, das gesamte hochkarätige Parallelprogramm des Kongresses komplett zu erleben.

Bei Fragen zur Nutzung der Mediathek wenden Sie sich telefonisch an eventlab, Frau Sabrina Wolf (Tel: 0341 30 88 84-79) oder per E-Mail an dzvhae@eventlab.org

 

SAVE THE DATE!

Ärztekongress für Homöopathie am

25.-28. Mai 2022 in Münster – Anmeldung ab Herbst 2021 möglich.

Homöopathie: Ökologisch – Nachhaltig – Wissenschaftlich
Für fruchtbare Zusammenarbeit in einer vielfältigen Medizin

2021-06-24T10:55:35+02:00

Uni-Klinikum Leipzig: Homöopathie in der Klinik

Fortbildung „Homöopathie in der Klinik“

11. – 12. September 2021, Samstag: 10:00 Uhr bis Sonntag 15:00 Uhr

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zum ersten Kurs „Homöopathie in der Klinik“ vom 11. – 12. September 2021, Samstag 10:00 Uhr bis Sonntag 15:00 Uhr, nach Leipzig ein. Die Veranstaltung wird erstmalig von der Arbeitsgemeinschaft Homöopathie in der Klinik des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte angeboten. Fortbildungspunkte für das

Homöopathie-Diplom werden beim DZVhÄ beantragt.

 

Der Kurs richtet sich an ÄrztInnen, die komplementär zu der leitliniengerechten medizinischen Behandlung Homöopathie anwenden möchten, um das Therapieangebot Ihrer Klinik zu bereichern. Es wurde konzipiert für KollegInnen, die sich in Ausbildung zum Homöopathie-Diplom des DZVhÄ oder zur Zusatzbezeichnung Homöopathie

befinden. FachärztInnen unterschiedlicher Disziplinen, in denen Homöopathie in der Klinik bereits erfolgreich angewendet wird, präsentieren ihre Arbeitsweisen und vermitteln Möglichkeiten der generellen Organisation, Dokumentation und wissenschaftlichen

Anwendung.

 

Die TeilnehmerInnen erwartet ein umfassendes Kursprogramm zur komplementären

homöopathischen Behandlung in der Klinik.

Ihre Dr. med. Anne Heihoff-Klose

2021-07-01T10:30:53+02:00

Veranstaltung mit Apothekerkammer Bayern

Auf Einladung der Bayerischen Landesapothekerkammer fand am 17. Mai 2021 ein abendliches Zoom-Meeting für alle bayerischen Apotheker*innen mit Weiterbildung im Bereich Homöopathie und Naturheilverfahren statt. Der Präsident, Herr Thomas Benkert, konnte ca.  75 Teilnehmer*innen begrüßen, Dr. Schlager als Leiter der Abteilung Weiterbildung führte durch den Abend.

Im ersten Teil stellte Dr. phil. Jens Behnke in bewährter Weise den aktuellen Stand im Bereich Wissenschaft und Forschung zur Homöopathie dar und wies insbesondere darauf hin, dass es entgegen anders lautender Darstellungen eine nachweisbare Wirksamkeit der Homöopathie über Placebo hinausgibt.

Im zweiten Teil gab Dr. med. Ulf Riker einen Überblick zum Thema „Who is Who in der Skeptiker-Bewegung“. Anschließend machte er an einem konkreten Fall-Beispiel deutlich, dass und wie sich homöopathische Arzneireaktionen bei ausreichender Praxiserfahrung von Placebo-Effekten sicher unterscheiden lassen.

Die informelle Kooperation mit den Apothekerkammern ist ein wertvolles Tool im Bemühen um Rückgewinnung der Deutungshoheit über Homöopathie, es besteht reges Interesse an mehr praxisorientierten Fortbildungen, gerade auch zum Thema Homöopathie. In Bayern ist die aktive Unterstützung durch die Apothekerkammer ausgesprochen hilfreich, das Modell lässt sich ohne Zweifel auch in anderen Bundesländern umsetzen und im Sinne einer Win-win-Situation ausbauen. Let`s do it!

2021-06-24T15:34:48+02:00
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