Über Bernd Henne

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Aktuelle Informationen des PBV zum Impfen!

Neue wichtige Information für unsere privatärztlich niedergelassenen Mitglieder!

Hier informieren wir Sie erneut über aktuelle Informationen des mit dem DZVhÄ langjährig kooperierenden Privatärztlichen Bundesverbandes (PBV).

Es handelt sich um eine Reihe von FAQs, die noch einmal kurz erläutert werden und zusätzlich die Erinnerung an die wichtigsten Voraussetzungen/Verpflichtungen, die zu berücksichtigen sind. Zusätzlich finden Sie hier einen Informations-Flyer des PBV: COVID-19-Schutzimpfung_in_Privatarztpraxen.pdf


Der PBV weist auf folgende Vorgehensweisen und Richtlinien hin:

Wenn Sie sich erfolgreich im PVS Impfportal angemeldet haben und Ihre Zugangsdaten erhalten haben, sind Sie erfolgreich registriert.
Damit nehmen Sie nach § 3 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ (CoronaImpfVO) an der Impfkampagne des Bundes teil und können Vakzine für die Impfungen über Ihre Apotheke beziehen.

Gleichzeitig sind Sie damit die Verpflichtung eingegangen, an der Impfsurveillance des Robert Koch-Instituts (RKI) teilzunehmen, indem Sie über das PVS-Impfportal jeweils tagesaktuell das Impfgeschehen dokumentieren (ausführliche Informationen haben wir in unserer Broschüre „COVID-19-Schutzimpfung in Privatarztpraxen“ unter „www.privat-impft-mit.de“ zum Download für Sie bereit gestellt).

Bitte beachten Sie, dass Sie rechtswidrig handeln, wenn Sie diese Vorgaben nicht einhalten. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass ein solches Verhalten sowohl standesrechtliche als auch möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen haben kann – abgesehen von einem möglicherweise unglücklichen Signal an die Öffentlichkeit, das dadurch ausgesandt würde.

Bitte beachten Sie auch, dass Sie als teilnehmende(r) Privatärztin bzw. Privatarzt die Verantwortung für die Richtigkeit der im PVS-Impfportal eingegebenen Daten tragen.


Die wichtigsten Informationen in Kurzform:

  • Der Versichertenstatus im Rahmen der Impfkampagne des Bundes ist irrelevant, d.h. auch gesetzlich Versicherte dürfen selbstverständlich durch Sie geimpft werden.
  • Jeweils spätestens montags erhalten alle im PVS-Impfportal registrierten Privatärztinnen und Privatärzte im Portal selbst unter „Aktuelle Informationen“ eine Mitteilung über den aktuellen Stand der verfügbaren Impfstoffmengen und der möglichen Bestellmengen für jeden COVID-19-Impfstoff, woraus sich bereits die zu erwartende Anzahl an Impfdosen pro Ärztin/Arzt erkennen lässt.
  • Bei der ersten Bestellung von Impfstoffen in „Ihrer“ Apotheke, die zwingend über ein blaues Rezept erfolgt, sind zur Legitimation die Registrierungsbestätigung des PVS-Impfportals und die Authentifizierungsbescheinigung der zuständigen Landesärztekammer erforderlich.
  • Die Impfstoffbestellung für eine Woche muss jeweils bis Dienstag, spätestens 12:00 Uhr, für die darauffolgende Woche bei ihrer Apotheke eingegangen sein.
  • Die Höhe der Vergütung für ärztliche Leistungen bei der COVID-19-Schutzimpfung erfolgt nicht auf Grundlage der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte, sondern einheitlich für alle beteiligten Ärztinnen und Ärzte aus Bundesmitteln.

    Die Abrechnung der im Rahmen der COVID-19-Schutzimpfung erbrachten Leistungen durch Privatärztinnen und Privatärzte erfolgt monatlich oder quartalsweise über die Kassenärztliche Vereinigung, in deren Einzugsbereich die Praxis liegt.
  • Zur Unterstützung des Abrechnungsvorganges wird das PVS-Impfportal die automatische Erstellung einer „Abrechnungs- CSV-Datei“ ermöglichen. Diese Datei enthält wesentliche Informationen aus der Dokumentation, die für die Abrechnung gegenüber der KV notwendig sind.
  • Mit der Abwicklung des Abrechnungsvorganges über die KV kann auch eine PVS betraut werden.

Wir hoffen, dass wir Sie als DZVhÄ mit diesen Informationen unterstützen konnten und wünschen Ihnen viel Kraft bei Ihrer Arbeit in Ihrer privatärztlichen Praxis!!

Diese Informationen finden Sie auch unter: https://www.pbv-aerzte.de/

2021-06-16T15:30:24+02:00

Das ist Homöopathie

Das ist Homöopathie – Hintergrund – Therapie – Erstattung.

Die 25-seitige Broschüre bietet einen Überblick zu zentralen Fragen der Homöopathie mit vielen Tipps und weiterführenden Links.

Preis: kostenfrei (Für Mitglieder des DZVhÄ versandkostenfrei)

Bestellungen per E-Mail:  info@dzvhae.de

2021-06-10T16:55:35+02:00

Neue DZVhÄ Webseite ist online

Seit Mitte Mai ist die neue DZVhÄ-Webseite öffentlich, sie kann wie gewohnt unter www.dzvhae.de aufgerufen werden. Doch außer der Adresse ist nicht viel von der alten Seite übernommen worden: Grafik, Aufbau und Themensetzung sind neu.

 

Im Mittelpunkt der Seite steht der DZVhÄ, nicht allgemein die Homöopathie. Der DZVhÄ sieht seine Aufgabe mit dieser Seite darin, seine verbandspolitischen Inhalte der Öffentlichkeit zu präsentieren, Gesundheitspolitik zu kommentieren, Standpunkte zu entwickeln und darzustellen und Kommunikation über Homöopathie auch zu dokumentieren – das gehört zum Service des Verbands.

 

„Wir möchten Sie einladen, sich auf unserer neuen Seite umzusehen“, sagt Dr. Ulf Riker, 2. DZVhÄ-Vorsitzender und im Vorstand für Kommunikation zuständig. „Schauen Sie zum Beispiel mal in den Bereich „Information“, hier befinden sich unter anderem der Blog, der Newsletter, die AHZ-Vorschau, aber auch ein Newsticker mit tagesaktuellen Informationen über Homöopathie.“

 

Eine Aufgabe des Vereins ist auch die Vernetzung. „Wir zeigen, wo die Homöopathie-Forschung stattfindet, wir stellen sie aber nicht selber vertiefend dar. Wir verlinken auf die DZVhÄ-Landesverbände und die Interviews mit den Kolleg*innen aus der Praxis, wir vernetzen auch die Patientenverbände, ihre Perspektive auf die Homöopathie beschreiben sie aber selber“, erklärt Ulf Riker.

 

Die neue Webseite bedeutet aber auch, dass sich Inhalte vielleicht nicht mehr am gewohnten Platz befinden und ein Link ins Leere läuft. „Wenn Sie also jemanden einen Link weiterleiten oder auf einen Inhalt verweisen, überprüfen Sie diesen vorab“, rät Dr. Riker.

2021-05-28T14:02:08+02:00

Dr. Peithner Preis

Preis für neue, wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der Homöopathie

 

Wien, 28. April 2021 – Im Rahmen einer digitalen Veranstaltung wurden von der ÖGHM gemeinsam mit Schwabe Austria gleich zwei herausragende Forschungsarbeiten im Bereich der Homöopathie mit dem Dr. Peithner Preis prämiert.
Hier finden Sie die vollständige Presseerklärung.

 

Eine der prämierten Arbeiten ist der narrative Review „Evidenzbasierte Veterinär-/Homöopathie und ihre mögliche Bedeutung für die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzproblematik“, der im vergangenen Oktober in einem konventionellen peer-reviewed Journal veröffentlicht worden ist. Hauptautorin Dr. Petra Weiermayer stellte für die Arbeit gemeinsam mit Veterinärkollegin Dr. Liesbeth Ellinger und den Humanmedizinern Dr. Thomas Peinbauer sowie ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Frass differenziert die Faktenlage der Evidenz für die Wirksamkeit der Human- und Veterinär-Homöopathie im Allgemeinen sowie die Evidenz homöopathischer Behandlungen von Infektionen im Speziellen dar. Die gesamte Publikation finden Sie hier.

 

Der Homöopath und Präsident des Österreichischen Dachverbands für Ärztliche Ganzheitsmedizin sowie Vorsitzender der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie Professor Michael Frass, der für seine hochwertigen Forschungen rund um die Homöopathie international bekannt ist, ist nicht nur Co-Autor von Dr. Weiermayers Review, sondern wurde dieses Jahr selbst mit dem Dr. Peithner Preis ausgezeichnet. Er hat mit einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden, dreiarmigen und multizentrischen Studie belegt, dass die homöopathische Behandlung als Zusatztherapie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs die Lebensqualität signifikant im Vergleich zur Placebo-Gruppe verbessert. Weitere Infos zur Studie finden Sie hier.

 

Der Dr. Peithner Preis ist ein mit 3.000 Euro dotierter Preis, der ursprünglich etabliert wurde, um die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Homöopathie zu fördern. Prämiert werden können eingereichte Arbeiten, die einem internationalen wissenschaftlichen Standard entsprechen und offiziell publiziert wurden. Die Fachjury, die aus den eingereichten Arbeiten die beste auswählt, setzt sich aus der Geschäftsleitung von Schwabe Austria sowie aus Vertretern der ÖGHM zusammen. Verliehen wird der Dr. Peithner Preis regulär auf der Jahresversammlung der ÖGHM. Diesmal fand die Verleihung im Rahmen einer hochwertigen Onlineveranstaltung statt.

 

Foto: Preisträger und Jury des Dr. Peithner Preises, v.l.n.r.: Dr. Fritz Gamerith (Schwabe Austria), Prof. Dr. Michael Frass, Dr. Liesbeth Ellinger (Bildschirm), Dr. Thomas Peinbauer (Bildschirm), Dr. Petra Weiermayer, Dr. Volker Neubauer (ÖGHM-Präsident).

 

2021-05-28T10:58:20+02:00

D-A-CH Zoom am 22. Juni 2021

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

herzlich laden wir Sie ein zu unserem gemeinsamen Zoom-Meeting

Aktueller Wissensstand zu Impfstoffen, Long-Covid-Verläufen
und den psychischen Folgen des Lockdowns
am Dienstag, den 22. Juni 2021, 20:00 – 22:15 Uhr

Hier finden Sie die Einladung auch zum Download.

 

Programm:

  • Ärztliche Leitung: Dr. med. Alexandra Schulze-Rohr / Moderation: Dr. med. Michaela Geiger
  • Begrüßung inkl. Anleitung im Chat:
    Grußwort aller Präsidenten*innen von ÄKH, DZVhÄ, ÖGHM, SVHA, ÖGVH
  • Vortrag 1: „Impfstoffe gegen COVID-19 – ein aktueller Überblick der zurzeit im deutschsprachigen Raum verfügbaren Impfstoffe, ihres Wirkmechanismus und ihrer Wirksamkeit“
    Referent: Dr. med. Steffen Rabe, München, Deutschland
  • Vortrag 2: „Long-Covid, Häufigkeit, Risikofaktoren, Fallverläufe und therapeutische Optionen
    Referent: Dr. med. Jens Wurster, Locarno, Schweiz
  • Vortrag 3: „Psychiatrische Aspekte von COVID 19 und Lockdown: psychologische und psychiatrische Folgen der Pandemie und des Lockdowns, aktuelle Situation, Möglichkeiten der Unterstützung für Betroffenen
    Referentin: Dr. med. Elisabeth Lazcano, Wien, Österreich
  • Diskussion und Austausch: Fragen der Mitglieder über Zoom-Chat
  • Schlusswort: Präsidenten*innen von ÄHK, DZVhÄ, ÖGHM, SVHA, ÖGVH

 

Anmeldung:

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zur Entlastung der Geschäftsstelle ausschließlich elektronisch über folgende Zoomregistrierung möglich ist:

https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_HRmkCUcjTT2_XLJ5zrWMjA

Erstmalig bieten wir unseren Mitgliedern den Service, ÄK-Fortbildungspunkte mittels EIV zu erfassen und an die zuständige Ärztekammer zu melden. Dazu fügen Sie bitte Ihre 15-stellige EFN in das Registrierungsformular ein.

 

Kosten:

Es wird eine Registrierungsgebühr von 40,- EUR erhoben. Ihre Zahlung sollte bis zum 20. Juni 2021 eingegangen sein.

  • DZVhÄ:
    Bankverbindung
    DZVhÄ e.V.
    Deutsche Apotheker- und Ärztebank
    IBAN: DE95 3006 0601 0702 1668 01
    BIC: DAAEDEDDXXX

Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung mit Ihren Zugangsdaten für das Zoom Meeting, die wir Ihnen zur Erinnerung auch noch einmal kurz vor der Online-Veranstaltung senden.

 

Nach Abschluss der Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail den Zahlungsbeleg und die Teilnahmebescheinigung. Ihre bei der Anmeldung angegebenen Adressdaten werden für die Rechnungsstellung übernommen.

Bitte beachten Sie, dass nur ordentliche Mitglieder der aufgeführten Verbände an diesem Zoom-Meeting teilnehmen dürfen und achten darauf, sich mit vollständigen Vor- und Familiennamen im Zoom-Meeting anzumelden.

Das Zoom-Meeting wird akkreditiert mit 3 Homöopathie-Diplompunkten bzw. 3 Fortbildungspunkten der Landesärztekammer Bayern.

Vielen Dank für Ihre baldige Anmeldung, um eine reibungslose Organisation zu ermöglichen.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!
Mit herzlichen Grüßen

– Dr. med. Michaela Geiger, 1. Vorsitzende DZVhÄ
– Dr. med. Christoph Abermann, Präsident ÄKH
– Dr. med. Volker Neubauer, Präsident ÖGHM
– Dr. med. Gisela Etter, Präsidentin SVH

 

Abb.: iStock.com/ca-ssis

2021-05-28T11:08:42+02:00

Homöopathie – Kongresse des DZVhÄ – wie weiter?

Der diesjährige Weimar – online – Kongress war ein voller Erfolg, der wieder einmal einem kleinen Orga-Team, diesmal um unsere Kollegin Doreen Jaenichen zu verdanken ist. Vielleicht ahnen die Kongressbesucher, wie viel Zeit, Energie und Leidenschaft jedes Mal in die wissenschaftliche Planung, die Auswahl spannender Referent*innen und die konkrete Umsetzung fließen?

 

In einer Zeit, in der sich ärztliche Homöopathie gegen heftige mediale und politische Widerstände wehren und bewähren muss, ist es besonders wichtig, solch hochkarätige Veranstaltungen immer wieder neu auf den Weg zu bringen. Der DZVhÄ hat sich für ein „Modell der drei Standorte“ entschieden: Weimar, Münster und Lindau. Damit verliert der bisherige Turnus seinen Sinn, wonach die einzelnen Landesverbände reihum für „ihren“ Kongress im eigenen Bundesland zuständig sind. Der Kongress des Jahres 2022 in Münster hat bereits dazu geführt, dass sich Aktive aus Nordrhein-Westfalen die Unterstützung des Berliner Vereins gesichert haben, um ein gemeinsames und schlagkräftiges Orga-Team zu bilden.
Hier finden Sie bereits den aktuellen Flyer zum Ärztekongress 2022 in Münster.

 

Die Herausforderung für die nähere Zukunft wird darin bestehen, dass wir – gemeinsam! – Modelle entwickeln, wie wir über Bundesland-Grenzen hinweg jeweils rechtzeitig dynamische Teams bilden, die in kreativem und konstruktivem Miteinander aktuelle Kongress-Themen entwickeln und für deren wissenschaftliche Ausgestaltung sorgen.

 

Bitte hören Sie alle in sich hinein: welches wären „meine“ Themen? Wie viel Zeit und Energie bin ich persönlich bereit und in der Lage, in ein Team Gleichgesinnter einzubringen? Mit welchen Kolleginnen und Kollegen zusammen könnte ich mir ein solches Team-Work vorstellen? Und lassen Sie auch den Gedanken zu, dass das, was zunächst nach Arbeit „riecht“ unterwegs sogar Spaß machen und Türen zu neuem kollegialem Miteinander öffnen kann.

 

SAVE THE DATE!

 

Am Mittwoch, 9. Juni, 20 – 21.30 Uhr werden wir unser regelmäßiges Zoom-Meeting „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ diesem Thema widmen, gemeinsam Ideen und Modelle entwickeln und das „für“ und „wider“ möglicher Optionen diskutieren. Seien Sie dabei, Aktive aus allen Landesverbänden sind herzlich eingeladen! Bitte melden Sie sich bei bernd.henne@dzvhae.de , Sie erhalten dann rechtzeitig Ihre Zoom-Einwahldaten!

 

Abb.: iStock.com/fufunphoto

2021-05-31T11:14:40+02:00

Homöopathie in der Integrativen Medizin

Homöopathie in der Integrativen Medizin – Medizin der Zukunft

In einem viel beachteten Hauptvortrag beim diesjährigen Homöopathie-Kongress des DZVhÄ sprach der ehemalige Chefarzt des Münchner Krankenhauses für Naturheilweisen, Dr. Artur Wölfel von seinen Erfahrungen in mehr als 30 Jahren Tätigkeit an dieser Klinik, davon ca. 9 Jahre in leitender Position. Von den Anfängen in der Mitte des vorletzten Jahrhunderts war die Homöopathie ein zentraler Bestandteil der traditionsreichen und renommierten Klinik, die in ihrer heutigen Form als Fachklinik für Innere Medizin an der medizinischen Grund- und Notfallversorgung teilnimmt, das Konzept der Integration von westlichen Naturheilverfahren sowie klassischer Homöopathie aber immer konsequent beibehalten hat.

 

Entsprechend reich ist der Erfahrungsschatz, der den Ärzt*innen der Klinik zur Verfügung steht. Patient*innen können sich auf höchste ärztliche Kompetenz verlassen, wenn es um die Entwicklung integrativer und individueller Behandlungskonzepte geht. Gerade im Falle chronischer Krankheiten wird das Besondere der Integrativen Medizin deutlich: einerseits Symptom- und Befundkontrolle, also z.B. Reduktion der Entzündungsaktivität im Falle chronisch-entzündlicher Systemerkrankugen; und andererseits regulative Selbstheilungsimpulse durch klassische Naturheilverfahren und Homöopathie, die nicht allein auf Ebene von Molekül-Rezeptor-Interaktion, sondern im Sinne der Mobilisierung autoregulativer Reaktionsketten den kranken Organismus dem Ziel der Heilung näher bringen.

 

Dr. Wölfel verdeutlichte dieses Prozedere an zwei bestens dokumentierten Beispielen chronischer Krankheiten: dem Fall einer juvenilen Arthritis und einem Fall von M. Basedow. In beiden Fällen war die homöopathische Arzneiwahl transparent nachvollziehbar, ebenso die objektive Befundlage. Die dokumentierten Verlaufsparameter machten überzeugend deutlich, wie die Dosierungen allopathischer Medikamente zur Symptomkontrolle Schritt für Schritt unter paralleler homöopathischer Therapie reduziert werden konnten, ohne dass es hierdurch zu einer neuerlichen Steigerung der Krankheitsaktivität gekommen wäre.

 

Für alle, die sich als Kongressteilnehmer*innen einem der anderen hochkarätigen Parallelprogramme zugewandt hatten: unbedingt die Option nutzen, binnen Jahresfrist alle Vorträge, also auch den von Dr. Wölfel nochmals nacherleben zu können. Vorsicht: der Vortrag könnte gerade auch jüngere ärztliche Kolleg*innen dazu verleiten, ihr bestens geschultes klinisches Denken durch Begeisterung für Homöopathie zu ergänzen!

 

Abb.: https://www.krankenhaus-naturheilweisen.de/krankenhaus-fuer-naturheilweisen/team/dr-med-artur-woelfel/

2021-05-28T11:12:38+02:00

Online-Fortbildung: Kohlenstoffe

Einladung zur Online-Fortbildung zum Thema Kohlenstoffe
am 12. Juni 2021 von 10:00 – 17:00 Uhr;
Referenten: Dr. med. Wiebke Michaels und Andreas Holling.

Alle weiteren Infos zum Seminar und Anmeldung finden Sie hier.

 

Selbstverständlich können wir im DZVhÄ-Newsletter immer nur einzelne ausgewählte, aber nie alle Fortbildungsangebote der Landesverbände bewerben; dazu sind ja in erster Linie die Landesverbands-Newsletter geeignet. Im konkreten Fall möchten wir aber dennoch eine Ausnahme machen und auf dieses Angebot des LV Rheinland-Pfalz /Hessen/Saarland hinweisen, zum einen weil Kohlenstoff – neben Sauerstoff und Wasserstoff – immerhin zu den häufigsten Elementen im menschlichen Körper gehört und die entsprechenden homöopathischen Arzneien ohne Zweifel besonders wichtig sind und zum anderen, weil wir den Landesverband, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten enorm für den Erhalt der Zusatzbezeichnung Homöopathie in Rheinland-Pfalz engagiert hat (siehe auch unseren aktuellen Newsletter Beitrag), auf diese Weise gerne eine kleine Unterstützung zukommen lassen möchten und auch an dieser Stelle nochmals herzlich danken möchten.

2021-05-28T10:42:47+02:00

Ärztekongress 2021 – „Homöopathie im Dialog“

Unter dem Stichwort „Homöopathie im Dialog“ gab es zwei exzellente Vorträge, die Sie während des Kongresses vielleicht schon gesehen haben und die Sie sich in der Mediathek nach dem Kongress unbedingt ansehen sollten.

 

Das Ehepaar Dres. Susanne und Werner Diez (Herzerkrankungen) sowie Dr. Michael Schreiner (HNO-Erkrankungen) zeigten anhand ihrer Vorträge das Potenzial der Integrativen Medizin in ihrem Praxisalltag. Aus der täglichen Arbeit wurden hier integrativmedizinische Behandlungskonzepte vorgestellt und mit zahlreichen Beobachtungen und Tipps „garniert“.

 

Außerdem wurde das Ehepaar Dr. med. Susanne Diez (Allgemeinmedizin, Homöopathie) und Dr. med. Werner Diez (Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin) zusätzlich für Ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Diese seit 40 Jahren gelebte Schaffenskraft, die dem Kongress Thema der Integrativen Medizin in besonderem Maße ihren Sinn verlieh, wurde von der Kongress-Jury mit dem Samuel ausgezeichnet.

 

‚Homöopathie im Dialog‘ zwischen Werner und Susanne Diez zeigte im besten Sinne, dass von einem guten kommunikativen Austausch immer beide profitieren.

Der Vortrag war so angelegt, dass Dr. Werner Diez die aktuellen klinischen und pharmazeutischen Entwicklungen zu den kardiologischen Themenbereichen (Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Hypertonie, Vorhofflimmern) vorstellte und Frau Dr. Susanne Diez das Ineinandergreifen von moderner Kardiologie und Homöopathie anhand von Praxisbeispielen anschaulich zeigte.

 

Auffallend war, dass gerade bei Herzerkrankungen, gleich welche Behandlungsstrategie man auch wählen mag, die individuelle, auf den Patienten abgestimmte Anamnese außerordentlich wichtig ist, weil die sog. kleinen (schwerer wahrnehmbaren) Veränderungen im Behandlungsverlauf frühe Indikatoren für die klinisch kardiologische wie auch für die homöopathische Therapie sein können.

 

Am Nachmittag referierte Dr. med Michael Schreiner über den integrativen Behandlungsansatz von unterschiedlichen HNO-Erkrankungen. Mit seinen langjährigen Erfahrungen als HNO-Facharzt mit Zusatzbezeichnung Homöopathie war sein Vortrag ein Feuerwerk an Tipps für den Praxisalltag., Er erläuterte die ärztlichen Leitlinien für die Behandlung von Sinusitiden und Otitis media gekonnt und praxisnah und er wies auf das Potenzial der Selbstregulation durch Homöopathie hin – also gelebte Integrative Medizin zum Wohle der Patienten gleich welchen Alters.

 

Fazit:
Im Sinne einer inhaltlich hochwertigen Fort- und Weiterbildung schien das Online-Format geradezu ideal gewesen zu sein, weil man sich am Bildschirm ganz auf den Vortrag konzentrieren konnte, ohne durch die sonst üblichen Nebengeräusche im Vortragsaal oder durch technische Probleme bei der Übertragung abgelenkt zu werden.

Zwischen den Veranstaltungen gab es auch die Möglichkeit, sich in einem virtuellen Pausenraum mit Kolleg*innen auszutauschen. Ob virtueller Pausenraum, der mögliche Wechsel zwischen den parallellaufenden Vorträgen oder die Teilnahme an den Diskussionen, all das war am heimischen PC einfach und intuitiv möglich, auch für technisch weniger versierte Computernutzer.

Natürlich konnte der Online-Kongress das persönliche lebendige Miteinander der Kongressteilnehmer*innen nicht ersetzen, aber dennoch ermöglicht das Online-Format des diesjährigen Kongresses viele Möglichkeiten für eine hochwertige ärztliche Fort- und Weiterbildung in den nächsten Jahren.

 

Abb.: iStock.com/Olivier Le Moal

2021-05-28T10:54:54+02:00
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