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In dieser Ausgabe
- EDITORIAL | Monika Kölsch und Ulf Riker | 1. und 2. Vorsitz
- GESUNDHEITSPOLITIK | Homöopathie muss in der GKV bleiben
- WEITERBILDUNG | Wege zur Homöopathie
- JUBILÄUM | 75 Jahre ZAEN
- DZVhÄ-KONGRESS | Endspurt - am 14. Mai beginnt der DZVhÄ-Kongress
- DZVhÄ | Geschäftsstelle vom 13.-20.05. wegen Homöopathie-Kongress geschlossen
- SOCIAL MEDIA | Post des Monats
- FORTBILDUNGEN | Save the Dates
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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was Karl Lauterbach nicht gelungen ist, hat sich jetzt offensichtlich die Bundesregierung aus Christ- und Sozialdemokraten vorgenommen: die Streichung der Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Offensichtlich will es Nina Warken aber noch gründlicher erledigen als ihr Vorgänger, denn jetzt geht es auch um anthroposophische Medizin und Phytotherapie. Seit dem 29. April ist klar, der Gesetzentwurf geht nun den parlamentarischen Weg. Sorgen wir dafür, dass am Endes dieses Prozesses die Homöopathie nicht mehr auf der Streich-Liste steht.
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Angeblich sollen Kosten gespart werden (mit der Homöopathie ganze 0,03 %, entsprechend 53 Cent pro Versichertem und Jahr!), aber laut einem Mitglied des Gesundheitsausschusses geht es auch um strukturelle Reformen. Dass solche notwendig sind ist unbestritten, Sinn von Reformen aber sollte sein, dass das System am Ende besser dasteht! Mit Streichung der genannten „Besonderen Therapierichtungen“ (SGB V) erfolgt aber ein Kahlschlag mit der Axt der Technokratie!
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Angeblich sei Homöopathie nicht evidenzbasiert: falsch! (1) Der NHMRC-Bericht („Australienbericht“ von 2015) habe das bewiesen: falsch! (2) Es gebe keine Studien, die nachweisen könnten, dass Homöopathie über den Placebo-Effekt hinaus wirkt: falsch! (3) Homöopathie nütze den Menschen nicht: falsch! (4) Das Solidarprinzip verbiete die Erstattung zulasten der Allgemeinheit: falsch! (5).
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- Homöopathie alle drei Kriterien der Sackett'schen Definition evidenzbasierter Medizin erfüllt (Wissenschaftliche Studien, Erfahrung der Ärztinnen und Ärzte, Wunsch der Patientinnen und Patienten).
- dieser Bericht gar keine wissenschaftliche Studie und außerdem von Anfang an, z.B. wegen Befangenheit des Studienleiters höchst umstritten war.
- es sehr wohl hochkarätige Studien (Grundlagenforschung, Versorgungsforschung, RCT`s, sogar ein systemat. Review über 6 Metaanalysen) gibt, die eine Wirksamkeit über Placebo dokumentieren.
- Umfragen (z.B. Allensbach) die Zufriedenheit der Menschen mit Homöopathie in einem hohen Prozentsatz belegen,
- dass jeder Mensch, der Homöopathie nicht nutzen will sich eine Kasse wählen kann, die diese Therapieform auch nicht als freiwillige Satzungsleistung anbietet.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir werden nicht kampflos zulassen, dass Homöopathie (und anthroposophische Medizin sowie Phytotherapie) aus der Erstattungsfähigkeit der GKV verschwinden sollen. Unser Gesundheitssystem ist nicht wegen sondern trotz der besonderen Therapierichtungen in Not!
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Ohne Not soll eliminiert werden, was sich längst als individuelle, nachhaltige und kosteneffektive Therapieoption bewährt hat!
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Nun heißt es gemeinsam Handeln! Wie, dass stellen wir im nächsten Beitrag vor.
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Wir sind zum Widerstand bereit, sind Sie es auch!
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Monika Kölsch, 1. Vorsitzende, und Dr. Ulf Riker, 2. Vorsitzender
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Homöopathie muss in der GKV bleiben
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Eine breit angelegte Kampagne gegen die Reform-Pläne der Bundesregierung ist aktiv. Verbände, wie der DZVhÄ oder der Bundesverband Patienten für Homöopathie (BPH), sind mit eigenen Themen sichtbar, aber auch Teil des Kampagnen-Bündniss 'weil's hift!'.
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Der DZVhÄ ruft seine Mitglieder auf, sich an den verschiedenen Aktionen zu beteiligen:
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- Unterschreiben Sie den Offenen-Brief des DZVhÄ an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD. Zum Offenen-Brief.
- Schreiben Sie an die Abgeordneten des Bundestags. Zum Musterbrief.
- Kommen Sie mit Ihrem Abgeordneten vor Ort ins Gespräch. Zum Argumentarium.
- 'weil's hilft!' unterstützen: Unterschriften-Aktion, Postkarten, Plakate, Unterschriften-Listen... - der Start der Aktion überschneidet sich mit dem Redaktionsschluss dieses Newsletters. In ein paar Tagen kann das Aktionsmaterial über den DZVhÄ bestellt werden. Wir werden Sie informieren.
- Der BPH stellt einen Musterbrief an Politiker, die dazu gehörigen Adressen und Argumente Pro-Homöopathie bereit - und viele Texte zur GKV-Reform.
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Wege zur Homöopathie
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Homöopathie ist eine wertvolle Erweiterung ärztlichen Handelns in Praxis und Klinik. Als evidenzbasierte Therapieoption ist sie fester Bestandteil einer modernen Integrativen Medizin. Sie bindet Patienten aktiv ein, fördert die Eigenverantwortung und steigert die Zufriedenheit im Arztberuf.
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Trotz kritischer medialer Beobachtung ist die Wirksamkeit der Homöopathie heute durch Grundlagenforschung, Versorgungsforschung sowie Metaanalysen wissenschaftlich untermauert. Sie wirkt nachweislich über den Placebo-Effekt hinaus.
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Ob im Studium oder in der späteren ärztlichen Laufbahn: Eine Portion Neugier genügt, um eine aufregende und praxisrelevante Erweiterung Ihrer therapeutischen Möglichkeiten zu entdecken – insbesondere bei chronischen Krankheiten und Therapienotständen.
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DZVhÄ-Kongress,14.-16. Mai, Köthen
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Endspurt - am 14. Mai beginnt der DZVhÄ-Kongress
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In zwei Wochen startet der Deutsche Homöopathie-Kongress 2026 in Köthen. Es ist alles für einen spannenden, lehrreichen und auf sozialen Austausch ausgerichteten Kongress vorbereitet. 30 Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis freuen sich auf Sie.
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Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt hat den Kongress mit bis zu 19 Fortbildungspunkten anerkannt. Vom DZVhÄ werden für das Homöopathie-Diplom bis zu 20 Punkte vergeben.
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Das Kongressthema 'Homöopathie als Chance' passt in die aktuelle Debatte um die Gesundheitsreform. Der Kongress soll ein Signal an die Politik sein, Homöopathie als Teil der Lösung für das angeschlagene Gesundheitssystem zu begreifen.
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Sind Sie dabei? Alle Informationen zum Kongress und die Online-Anmeldung befinden sich auf der Kongress-Webseite.
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75 Jahre ZAEN - Herzlichen Glückwunsch!
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Der Jubiläumskongress des Zentralverbands der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin (ZAEN) im März 2026 in Freudenstadt stand ganz im Zeichen einer Erfolgsgeschichte: 75 Jahre, 150 Kongresse.
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Unter der Präsidentschaft von Peter Emmrich zeigte die Veranstaltung die Kontinuität und Weiterentwicklung der Naturheilverfahren sowie deren feste Verankerung in der ärztlichen Praxis. Fachlicher Austausch, praxisnahe Fortbildung und kollegiale Begegnung prägten die Tage und gipfelten in einer wunderbaren Festveranstaltung mit
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vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen.
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Der DZVhÄ gratuliert dem ZAEN sehr herzlich zu diesem besonderen Jubiläum. Wir würdigen das langjährige Engagement für die ärztliche Fortbildung und die Stärkung der Naturheilkunde. Für die Zukunft wünschen wir weiterhin viel Erfolg, Gestaltungskraft und eine gute Zusammenarbeit für eine vielfältige Medizin. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Kongress im Mai 2027 in Lindau!
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Wichtige Änderungen im Mitglieder-Service
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Ab dem Frühjahr 2026 ändern sich die Zuständigkeiten und Erreichbarkeiten. Bitte beachten Sie die Aufteilung nach Themenbereichen:
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1. Allgemeine Anfragen (DZVhÄ Geschäftsstelle)
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Hinweis: Wegen des DZVhÄ-Kongresses in Köthen ist die Geschäftsstelle vom 13.-20.05. nicht erreichbar.
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Telefonische Erreichbarkeit: • Vormittags: Mo, Mi, Do von 09:00 – 12:00 Uhr • Nachmittags: Mi von 13:00 – 15:00 Uhr • Anfragen per E-Mail und Fax sind jederzeit möglich.
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2. Homöopathie-Verträge (MGL Managementgesellschaft)
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Gültig ab: 01. April 2026 (Ehemals Arztservice) Telefon: 0208 4847 - 770 Fax: 0208 4847 - 771 E-Mail: arztservice@mgl-gesund.de Telefonische Erreichbarkeit: • Vormittags: Mo bis Do von 09:00 – 12:00 Uhr • Nachmittags: Mo bis Mi von 13:00 – 15:00 Uhr • Anfragen per E-Mail und Fax sind jederzeit möglich.
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SOCIAL MEDIA
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Das Presseteam wandte sich am 17. April gegen die Pläne von Ministerin Warken, Homöopathie aus der GKV zu streichen.
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Homöopathie muss in der GKV bleiben. Sie ist 𝗲𝘃𝗶𝗱𝗲𝗻𝘇𝗯𝗮𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻 mit nachgewiesenem Nutzen für Patientinnen und Patienten. Homöopathie verbessert die Versorgungsqualität bei belegter Kosteneffizienz. Wird sie aus der GKV gestrichen, entstehen durch die Verlagerung in die konventionelle Medizin dem System höhere Kosten. ...
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Informieren auch Sie sich auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder X (ehemals Twitter)
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über Homöopathie und die Positionen des DZVhÄ?
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Einen Überblick über alle Fortbildungen erhalten Sie im DZVhÄ-Veranstaltungskalender. Auch der quartalsweise erscheinende DZVhÄ-Veranstaltungsnewsletter enthält eine große Bandbreite an Veranstaltungen. An dieser Stelle eine kleine Auswahl:
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Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)
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Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
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Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten im Zusammenhang mit diesem Newsletter finden Sie in der Datenschutzerklärung auf unserer Webseite: www.dzvhae.de/datenschutz
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