In dieser Ausgabe

  • EDITORIAL | Monika Kölsch und Ulf Riker | 1. und 2. Vorsitz
  • POLITIK | Acht Fragen an KBV-Chef Dr. Andreas Gassen
  • DZVhÄ-STATEMENTS | Stellungnahmen des DZVhÄ im Dezember
  • DZVhÄ-KONGRESS 2026 | Nutzen Sie den Frühbuchertarif noch bis zum 15. Januar
  • SOCIAL MEDIA | Post des Monats
  • FORTBILDUNGEN | Save the Dates
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EDITORIAL

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Jahresausklang wird es stiller. Die Tage sind kurz, und für einen Moment scheint die Zeit langsamer zu fließen. Weihnachten lädt uns ein, innezuhalten und das neue Jahr öffnet den Blick nach vorn. Ich wünsche Ihnen allen von Herzen eine friedvolle Weihnachtszeit, erholsame Tage und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr.

Frieden beginnt im Kleinen. Im eigenen Inneren, im aufmerksamen Gespräch miteinander, im respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Positionen. Gleichzeitig bleibt Frieden ein großes Wort, das uns in einer unruhigen Welt täglich herausfordert. Gerade als Ärztinnen und Ärzte wissen wir, wie sehr Gesundheit, Vertrauen und Menschlichkeit miteinander verbunden sind. Sie bilden die Grundlage unseres Handelns und unseres berufspolitischen Engagements.

In den vergangenen Wochen war dieses Engagement erneut gefragt. Der Antrag auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90 Die Grünen, der sich gegen die Homöopathie richtet, hat viele von Ihnen bewegt. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte hat dazu klar, sachlich und konstruktiv Stellung bezogen. Wir stehen für eine Medizin, die evidenzbasiert, patientenorientiert und plural ist. Homöopathie ist Teil der ärztlichen Therapiefreiheit und gelebter Versorgungsrealität. Sie wird verantwortungsvoll angewendet und von vielen Patientinnen und Patienten bewusst nachgefragt.

Auch die jüngsten Äußerungen des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, machen eine Reaktion erforderlich. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte ist auch hier direkt aktiv geworden. Aussagen haben wir sachlich und öffentlich richtigstellt und nun werden wir den persönlichen Kontakt suchen. Unser Ziel ist Klarheit. Es geht um eine differenzierte und faktenbasierte Diskussion über eine Medizin, die den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ebenso gerecht wird wie der ärztlichen Verantwortung. Diesen Weg der direkten Kommunikation werden wir auch im kommenden Jahr mit den politischen Entscheidungsträgern in Berlin fortsetzen.

Ein besonderer Blick richtet sich bereits auf das kommende Jahr. Wir laden Sie herzlich ein zum Homöopathie-Kongress 2026 in Köthen unter dem Leitmotiv Homöopathie als Chance. Der Kongress wird erneut ein Ort des Austauschs, der Begegnung und der fachlichen Vertiefung sein. Erwartet werden spannende Beiträge und Diskussionen mit engagierten Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis. In Kooperation von DZVhÄ und WissHom entsteht ein Programm, das aktuelle Forschung ebenso aufgreift wie die praktische ärztliche Erfahrung. Weitere Informationen finden Sie auf der Kongressseite des DZVhÄ.

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte wird diesen Weg weitergehen. Ruhig, sachlich und mit klarer Haltung. Dafür danke ich Ihnen allen sehr. Für Ihr tägliches Wirken in Praxis, Klinik, Ausbildung und Verband, für Ihre Zeit, Ihre Stimme und Ihre Überzeugung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes neues Jahr.
Herzlich Ihre
Monika Kölsch, 1. Vorsitzende, und Dr. Ulf Riker, 2. Vorsitzender
POLITIK

Acht Fragen an KBV-Chef Dr. Andreas Gassen

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. med. Andreas Gassen, fordert in einem Agenturbericht am 13. Dezember das Aus der Homöopathie als Kassenleistung. Da Gassen fordert und nicht wissenschaftsbasiert begründet, hat sich der DZVhÄ mit acht Fragen an ihn gewendet.

In den Fragen geht es um verschiedene Themenbereiche. Einer ist der aktuellen Stand der Homöopathie-Forschung. Gefragt wird, auf welche Fakten Gassen seine Aussage stützt, es gebe für Homöopathie keine Evidenz? In weiteren Fragen wird das Thema Kosteneffizienz angesprochen: "Wie können Sie es vertreten, Ihren homöopathisch–integrativ arbeitenden Kolleginnen und Kollegen ökonomisch verantwortungsvolles Arbeiten abzusprechen, indem Sie die Politik dazu aufrufen, bei der Homöopathie restriktiv einzugreifen?"
Oder: "Arzneimittelkosten explodieren vor Allem dadurch, dass neue, noch patentgeschützte Medikamente in die Anwendung drängen und von den Krankenkassen bezahlt werden müssen, obwohl ihr Zusatznutzen und damit auch ihre Evidenz noch gar nicht beurteilt werden können. Welche realistischen Vorschläge zur Kostendämpfung gibt es hierzu von Ihrer Seite?"

Der DZVhÄ-Vorstand hat um zeitnahe Antworten gebeten, die auf der Verbands-Webseite veröffentlicht werden.
DZVhÄ-Statements

Stellungnahmen des DZVhÄ im Dezember

➡️ Kommentar: DZVhÄ zur Rücknahme der Frass-Studie. Zum Kommentar
➡️ Dokumentation: Stellungnahme von Prof. Frass zur Rücknahme seiner Studie. Zur Dokumentation
➡️ Statement: DZVhÄ zur Homöopathie-Berichterstattung zum GRÜNEN Parteitag. Zum Statement
➡️ Statement: ARD-Quarks Beitrag zur Homöopathie. Zum Statement
➡️ Nachgefragt: Acht Fragen an KBV-Chef Andreas Gassen. Nachgefragt
DZVhÄ-Kongress 2026

Nutzen Sie den Frühbuchertarif noch bis zum 15. Januar

Unter dem Motto „Homöopathie als Chance“ geht es beim Homöopathie-Kongress 2026 um aktuelle medizinische und gesundheitspolitische Fragen. Der Kongress zeigt, wo Homöopathie helfen kann, wenn Therapien an Grenzen stoßen, und wie integrative Ansätze neue Wege für die Versorgung eröffnen. Der Kongress des DZVhÄ in Kooperation mit WissHom bietet Antworten auf drängende medizinische und gesundheitspolitische Fragen und vermittelt evidenzbasiertes Wissen, das sich direkt im Praxisalltag anwenden lässt. Auch bietet der Kongress aktuelles Wissen aus der Wissenschaft.
Seit dem 18. November ist die Anmeldung zum 2026er-Kongress eröffnet. Seien Sie dabei, lernen Sie von Expertinnen und Experten und tauschen Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen aus. Die Homöopathie eröffnet neue Perspektiven für die medizinische Versorgung – in der Praxis wie in der Klinik, im Stall und sogar auf dem Feld.
POSTS DES MONATS

SOCIAL MEDIA

Das Presseteam postete am 15. Dezember einen Auszug aus der neuen DZVhÄ Imagebroschüre
Dafür stehen wir: Ärztliche Homöopathie als moderne, wissenschaftsbasierte und patientenorientierte Medizin.

Die Broschüre vermittelt, wie Homöopathie die ärztliche Praxis bereichert, Forschung und Ausbildung verbindet und einen wichtigen Beitrag zu einer individuellen und nachhaltigen Gesundheitsversorgung leistet.

Hier geht’s zur Image-Broschüre des DZVhÄ: www.dzvhae.de/wissen/flyer/#imagebroschuere
Informieren auch Sie sich auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder X (ehemals Twitter)
über Homöopathie und die Positionen des DZVhÄ?
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SAVE THE DATES

Fortbildungen

Einen Überblick über alle Fortbildungen erhalten Sie im DZVhÄ-Veranstaltungskalender. Auch der quartalsweise erscheinende DZVhÄ-Veranstaltungsnewsletter enthält eine große Bandbreite an Veranstaltungen. An dieser Stelle eine kleine Auswahl:
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesgeschäftsstelle
Binzstr. 51
13189 Berlin

Tel: 030 - 325 97 34 13
Fax: 030 - 325 97 34 19

E-Mail: info@dzvhae.de
www.dzvhae.de
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